Erste Group bereit, für Übernahme noch einer Bank in Serbien
Donnerstag, 11.11.2010.
14:37
Die österreichische Bankgruppe "Erste Group" sei bereit, noch eine Bank in Serbien zu übernehmen, behauptet der Exekutivdirektor Andreas Treichl.
"Wir möchten unseren Marktanteil in Serbien erweitern und werden deshalb, jede Möglichkeit für die Übernahme noch einer Bank ergreifen", erklärte Treichl in einem Interview für die neueste Ausgabe des Belgrader Magazins "Bankar" (www.emg.rs).
Er wollte aber nicht entdecken, ob man bereits einen konkreten Übernahmegegenstand überlegt. Die Erste Gruppe ist seit 2005 in Serbien präsent, seit der Übernahme der "Novosadska banka".
Den meisten Banken ist gelungen, die finanzielle Krise zu überleben und ihre Tätigkeit fortzusetzen, betont Treichl. So etwas sei, seiner Meinung nach, nicht besonders gut, aber man muss die Realität akzeptieren.
"Gute und schlechte Banken werden sich in der Zukunft immer deutlicher voneinander unterscheiden. Es wird sehr interessant sein, wie das Schicksal der verstaatlichten Banken aussehen wird", meint der Exekutivdirektor der "Erste Group".
Die neuen Eigenkapitalanforderungen für Banken dem Basel 3 Abkommen nach sollten, seiner Meinung nach, die Stabilität des Bankwesens sichern, obwohl es keine Garantie gegen eine neue Wirtschaftskrise gibt, fügte er hinzu.

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