"Kolubara" verhandelt über EBWE-Kredit im Wert von 140 Mio. Euro
Montag, 23.08.2010.
15:40
Die Geschäftsleitung des Bergbauunternehmens "RB Kolubara" verhandelt über einen Kredit im Wert von 140 Mio. Euro für den Erwerb von neuen Baggern mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), gab der Generaldirektor Nebojša Ćeran bekant.
- Es handelt sich um einen neuen Bagger und Transporter für die Entsorgung von taubem Gestein für das Feld "C", ferner um eine neue Entsorgungsanlage für den Tagebau "Tamnava-Zapadno polje" und um ein Projekt zur Homogenisierung von Kohle - sagte Ćeran in einem Interview für die letzte Ausgabe des Unternehmensmagazins "Kolubara".
Investitionen in den Bergbau seien, laut Ćeran, nicht so attraktiv für große Kreditoren, aber das Projet zur Homogenisierung von Kohle wird sich positiv auf den Umwelt auswirken - was die Verhandlungsposition von "Kolubara" verbessern sollte.
Der EBWE-Kredit würde einen großen Fortschritt für "Kolubara" ermöglichen. Es handelt sich nämlich um einen der günstigsten und zugleich unprofitablen Kredite, für welchen die Regierung Serbiens bürgen würde. "Kolubara" hat 2010 einen großen Investitionszyklus durch Inbetriebnahme eines neuen Baggersystems im Tagebau "Tamnava - Zapadno polje" im Wert von 77 Mio. Euro gestartet. Der Bagger wurde mit Krediten der EWBE und der deutschen KfW Entwicklungsbank realisiert.
70% von Kohle in Serbien werden eben im Bergbaugebiet "Kolubara" abgebaut. Lignit aus "Kolubara" wird in Wärmekraftwerken "TENT", "TEK" und "Morava" verbrannt. 52% von Strom werden in diesen Kraftwerken erzeugt.
EPS Rudarski basen Kolubara Lazarevac
EBRD Evropska banka za obnovu i razvoj Beograd
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