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Serbien hat vom IWF 890 Mio. USD zur Bekämpfung der Pandemie und der Folgen der Corona-Krise erhalten

Quelle: Tanjug Mittwoch, 25.08.2021. 14:27
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(FotoKristi Blokhin/shutterstock.com)
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Serbien 627,6 Millionen Sonderziehungsrechte (SZR) gewährt, was etwa 890,22 Mio. USD oder 759,71 Mio. EUR entspricht, sagte die stellvertretende Nationalbankpräsidentin Ana Ivkovic gegenüber Tanjug.

Dies ist laut Ivkovic ein beachtlicher Betrag, wenn man bedenkt, dass die Quote Serbiens beim IWF 0,14 % beträgt.

Ihr zufolge verteilte der IWF gestern 95,8% der Gesamtzuweisung von 650 Milliarden USD an SZR, die vom Verwaltungsrat des Fonds genehmigt wurde, um die Liquidität und den Kampf der Mitgliedstaaten gegen die Pandemie und die Folgen der Corona-Krise zu unterstützen.

Vizepräsidentin Ivkovic schätzt, dass der IWF auch in dieser Krise gezeigt habe, dass er nicht nur ein "Polizist", sondern auch jemand sei, dem die globalen Finanzen am Herzen liegen.

Sie erinnert daran, dass auch letztes Jahr über die Zuteilung von SZR gesprochen wurde, aber dieser Vorschlag fand erst in diesem Jahr größere Zustimmung.


- Ende Juli hat die Generaldirektorin des IWF, Kristalina Georgiewa, ihren Vorschlag für die Zuteilung von Sonderziehungsrechten in Höhe von bis zu 650 Milliarden US-Dollar vorgelegt, was eine wirklich große Summe ist. Die Entscheidung wurde am 2. August vom IWF-Direktorium angenommen, gefolgt von der Zuteilung von 95,8 % der SZR von insgesamt 650 Milliarden US-Dollar gestern - erklärt Ivkovic.

Sie stellt fest, dass der IWF auch klare Richtlinien gegeben habe, wonach das Ziel dieser Zuweisungen darin bestehe, den langfristigen Bedarf der Reserven jedes Landes zu decken, das Vertrauen von Verbrauchern und Unternehmen in Ländern aufzubauen, in denen es noch nicht existiere, und es zu stärken, wo es existiere, sowie die Erholung von den Auswirkungen der Pandemie zu unterstützen, insbesondere der am stärksten gefährdeten Länder.

Bezüglich der Verwendung dieser Mittel stellt Ivkovic für Tanjug fest, dass es jedem Land freistehe, diese nach seinen Möglichkeiten zu verwenden.

- Das Land kann sie verwenden, um Devisenreserven zu stärken, einige teurere Schulden zurückzuzahlen, und wenn es dann auf dem internationalen Markt eintreten möchte, kann es stattdessen diese Mittel verwenden - betont sie.

Diese Mittel dürfen jedoch keine Strukturreformen ersetzen, das heißt, jedes Land müsse diese weiter umsetzen.

Die stellvertretende serbische Nationalbankpräsidentin erklärt, dass noch nicht bekannt sei, wofür Serbien diese Mittel ausgeben werde. Dies sollte, fügt sie hinzu, mit den Inhabern der Exekutivgewalt in Serbien vereinbart werden, die schon bewiesen hätten, dass sie wissen, wie man ein Land führen soll.

Ivkovic glaubt, dass dies viel für unser Land bedeute, vor allem für die Stärkung des Vertrauens.

- Das bedeutet sowohl für die globale Ebene als auch für die internationale Gemeinschaft eine Stärkung des Vertrauens und damit günstigere finanzielle Rahmenbedingungen. Je günstiger die finanziellen Bedingungen auf globaler Ebene sind, desto besser spiegelt sich Serbien sicherlich wider - betont sie.

Sie erinnert daran, dass sich unsere Devisenreserven Ende Juli auf 14,58 Mrd. EUR belaufen hätten, und das sie derzeit, laut einem Bericht der Nationalbankpräsidentin Jorgovanka Tabakovic, noch höher seien, sogar 10% als vor der Krise, was von keinem Land erreichtworden sei.
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