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174 Mio. Euro für Serbien im Rahmen des IPA - EU unterstützt wirtschaftliche Erholung und Entwicklung Serbiens

Quelle: eKapija Mittwoch, 26.05.2010. 14:57
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(Vincent Degert, Božidar Đelić, Miloš Simonović)

Der serbische Vizepremier für europäische Integrationen Božidar Đelić und der Leiter der EU-Delegation in Serbien Vincent Degert unterzeichneten gestern (25. Mai 2010) in Niš ein finanzielles Abkommen über die Finanzierung und Realisierung von 26 Projekten im Gesamtwert von 174, heißt es auf der Webseite der Regierung Serbiens.

Im Rahmen des Abkommens, das das Nationale Programm für Serbien und die erste Komponente des Instrument für Heranführungshilfe "Übergangshilfe und Aufbau von Institutionen" betrifft, sollten Projekte zur Intensivierung der wirtschaftlichen Entwicklung, eüropäischen Integration und Erhöhung der Lebensqualität der Bürger realisiert werden.

Đelić hat sich bei Degert für die finanzielle Hilfe bedankt und wies darauf hin, dass man mit diesen Mitteln die größten Probleme serbischer Bürger lösen will, insbesondere in Süd- und Südwestserbien, denen 13,7 Mio. Euro gehören.

31 Mio. Euro sind für die Unterstützung der kommunalen Infrastruktur vorgesehen, erklärte der Vizepremier und versprach 25 Mio. Euro für die Entwicklung der Infrastruktur im Hochschulwesen.

Die EU sei, laut Degert, bereit, Serbien weitere 12 Mio. Euro aus dem Programm der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und noch genauso viel aus einem Programm für Jugendliche zur Verfügung zu stellen.

Durch Unterzeichnung des Abkommens hat man die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der EU und der Regierung und anderen Behörden in Serbien bestätigt, meinte Degert.

Die Union will ihre Aktien nicht nur in Belgrad, sondern auch in anderen Teilen Serbiens realisieren, sagte er.

10 Mio. Euro sind für die Aufsicht über den Bau des Verkehrskorridors 10, und weitere 10,5 Mio. für die Umstellung auf die digitale Ausstrahlung des Fernsehsignals reserviert.

Degert wies noch einmal darauf hin, wie wichtig der Aufbau einer Energieinfrastruktur und einer Fernleitung von Niš bis mazedonische Grenze sowie die Entwicklung eines Marktes im Einklang mit dem Energieabkommen der EU ist.

Der Leiter der EU-Delegation in Serbien wies noch einmal auf die Wichtigkeit einer guten Straßen- und Eisenbahninfrastruktur in Richtung Griechenland und Bulgarien. Vertreter der Stadt Niš haben ihn mit Plänen zur Verlegung des Eisenbahnknoten bekannt gemacht, Projekt, das teilweise aus diesem Programm finanziert werden soll.

Degert und der Bürgermeister von Niš Miloš Simonović haben heute in der Molkerei in Niš ein Finanzabkomen als Unterstützung für die Milchindustrie in der Gegend unterzeichnet.

Es handelt sich um die erste Konkretisierung eines Abkommens zwischen der serbischen Regierung und Europäischen Kommission im Bereich der Lebensmittelsicherheit und Entwicklung der Landwirtschaft. Mit 300.000 Euro will man die Molkereien vereinigt im Cluster "Sirevi juga" (Käse aus Süden) unterstützen.

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