Serbien und Schweden unterzeichneten Abkommen über Entwicklungshilfe - 12 Mio. Euro jährlich für Serbien bis 2012
Dienstag, 04.05.2010.
15:04
Die serbische Finanzministerin Diana Dragutinović und der schwedische Botschafter in Serbien Krister Bringéus unterzeichneten heute (4. Mai 2010) ein Abkommen über Entwicklungszusammenarbeit bzw. über finanzielle Hilfe in Höhe von 12 Mio. Euro jährlich bis 2012.
Die finanzielle Hilfe ist für Programme und Projekte zur Demokratisierung der Gesellschaft, zur Förderung des Menschenrechts- und Umweltschutzes, zur nachhaltigen Entwicklung, Gleichstellung der Geschlechter und zur europäischen Integration bestimmt.
An einer Pressekonferenz nach der Unterzeichnung des Abkommens bedankte sich die Ministerin Dragutinović bei Schweden für seine finanzielle Hilfe trotz der schweren globalen Finanzkrise. Von 2001 bis 2009 spendete Schweden schnon 106 Mio. Euro für Serbien, hob die Ministerin hervor.
- Dank diesen Spenden haben wir die Datenverarbeitung im Statistischen Amt der Republik Serbien in Einklang mit den EU-Normen gebracht, ein Spenderegister, das 3,2 Mrd. Euro umfängt, gebildet, die Tätigkeit der Gerichte und der Polizei verbessert und mehrere Umweltschutz- und Hilfsprojekte für Roma und Flüchtlinge realisiert - sagte Dragutinović.
Alle Projekte werden durch die Schwedische Entwicklungsagentur SIDA realisiert.
Schweden unterstütze, laut Bringéus, die europäische Integration Serbiens, "wofür es viel politische Energie benötigt".
Gute politische und wirtschaftliche Beziehungen zu Kosovo seien, seiner Meinung nach, notwendig, weil niemand sich ein solches schwarzes Loch in der Nachbarschaft wünscht. "Länder, die im Krieg stehen, sind in der EU einfach nicht willkommen".
In Schweden leben 250.000 Menschen serbischer Herkunft, fügte er hinzu.
Ministarstvo finansija Republike Srbije
Ambasada Kraljevine Švedske Beograd
SIDA Stockholm

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