Einigung über Vertrag für Brücke Zemum- Borča – Serbische Unternehmen und Bauindustrie beteiligen sich mit 45%
Sonntag, 28.03.2010.
19:49
Die Regierung Serbiens hat den Text des Vertrags über Planung und Errichtung einer Brücke über die Donau zwischen Zemun und Borča mit Zufahrtstrassen beschlossen.
Es handelt sich um Vertrag zwischen dem serbischen Ministerium für Nationales Investitionsprogramm (NIP) und der Stadt Belgrad einerseits und der China Road and Bridge Corporation andererseits, gab die NIP-Ministerin Verica Kalanović bekannt.
Die Regierung hat gleichzeitig einen Bericht über Verhandlungen mit dem chinesischen Unternehmen akzeptiert, erklärte Kalanović. Beide Seiten ahben sich über einen beträchtlich geringeren Preis von 170 Mio. Euro für die 1,5 km lange Brücke geeinigt sowie über eine 21 km lange Autobahn mit zwei Fahr- und je einen Fahrstreifen beiderseits.
Der serbischen Seite ist auch gelungen, eine 45% Beteiligung für serbische Bauunternehmen und Baustoffhersteller am Projekt auszuhandeln, behauptet die Ministerin.
Der Vertrag sei, laut ihr, sehr kompliziert, aber mit präzis definierten Verpflichtungen der Republik Serbien und des chinesischen Bauunternehmens.
- Der festgesetzte Preis von 170 Mio. Euro darf, im Falle unausweichlicher zusätzlicher Arbeiten, nur um 10% übertroffen werden. Alle Arbeiten sollen von einer unabhängigen, vom Auftraggeber bzw. Ministerium für NIP, engagierten Aufsichtsunternehmen kontrolliert werden - präzisierte die Ministerin.
Die Brücke soll in drei und die Straßen in zwei Jahren fertig gestellt werden. Das ganze Projekt soll im Einklang mit den serbischen Gesetzen und den höchsten europäischen Normen realisiert werden, sagte Kalanović.

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