Rückgang des Warenverkehrs zwischen Serbien und Polen um 222,4 Mio. US-Dollar
Sonntag, 21.03.2010.
22:04
Polnische und serbische Geschäftsleute sind einig darüber, dass der Warenverkehr zwischen zwei Länder intensiviert werden soll. Der vorjährige Umsatz von 345 Mio. US-Dollar ist um 222,4 Mio. US-Dollar geringer als 2008. Der serbische Importüberschuss ist dabei von 253,8 im Jahre 2008 auf 210,4 Mio. US-Dollar gefallen.
Die Weltwirtschaftskrise hat zum Rückgang im Warenverkehr mit allen anderen mitteleuropäischen Ländern geführt. Von 1,1 Mrd. US-Dollar 2008 ist der Warenverkehr mit Ungarn auf 728 Mio. US-Dollar zurückgegangen. Der Außenhandel mit Slowakei ist von 600 Mio. US-Dollar 2008 auf 409,5 Mio. 2009 gefallen. Der Warenverkehr mit der Tschechischen Republik ist von 514,2 Mio. US-Dollar 2008 auf nur 326,3 Mio. US-Dollar in den ersten 11 Monaten 2009 zurückgegangen. Serbien hat in allen Fällen einen Importüberschuss verzeichnet.
- Die wirtschaftliche Zusammenarbiet zwischen Serbien und Polen hat sich in den vergangenen Jahren beträchtlich intensiviert, trotz eines Importüberschusses auf der serbischen Seite, der Export fast dreimal übersteigt - gab die serbische Wirtschaftskammer bekannt.
Besonders problematisch sei, laut der Wirtschaftskammer Serbiens, die Struktur des Exports und Imports aus der Tschechischen Republik. Der serbische Export wird von Rohstoffen und Zwischenprodukten dominiert, während wir vorwiegend Fertigprodukte einführen. Serbien und die Slowakei sollten das Hauptgewicht, laut der serbischen Wirtschaftskammer, auf die Zusammenarbeit und Fusionen im KMU-Sektor legen.
Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Serbien und Ungarn nahm in den letzten Jahren erheblich zu. Seit 2001 hat sie sich verfünffacht. Serbien verzeichnet noch immer einen großen Importüberschuss - der Import ist zweieinhalbmal größer als der Export.
INFRASTRUKTUR
Polnische Unternehmen zeigen großes Interesse für Investitionen in die Infrastruktur und Energiewirtschaft. Sie haben Projekte zum Bau von drei Wasserkraftwerken sowie zur Wiederbelebung serbischer Motoren- und Traktorenfabriken.

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