NavMenu

MALI: Regierung wird bis Ende nächster Woche einen Vorschlag zum Mindestlohn vorlegen

Quelle: Tanjug Freitag, 28.08.2020. 11:53
Kommentare
Podeli
Sinisa Mali (FotoYouTube/screenshot)Sinisa Mali
Die serbische Regierung werde bis Ende nächster Woche einen Vorschlag zum Mindestlohn für 2021 vorlegen, erklärte der serbische Finanzminister Sinisa Mali für Tanjug und fügte hinzu, dass ein Kompromiss angestrebt werde, der sowohl die Arbeitnehmer als auch die Arbeitgeber angesicts der aktuellen Coronavirus-Krise zufriedenstellen soll.

Mali betonte, es handele sich um einen Kompromiss. Ihm zufolge suchen die Gewerkschaften nach einer Erhöhung des Mindestlohns, während die Arbeitgeber andererseits nach einer für sie realistischen Lösung suchen.

- Gerade jetzt, wenn man bedenkt, dass wir uns in einer großen Wirtschaftskrise befinden, nicht nur in Serbien, sondern auch in der Weltwirtschaft. Deshalb müssen wir vorsichtig und klug sein. Wir führen Analysen durch, die serbische Regierung wird Ende nächster Woche einen Vorschlag unterbreiten und wir werden uns mit den Arbeitgebern und den Gewerkschaften zusammensetzen, um einen Kompromiss zu finden - sagte Mali.


Er fügt hinzu, dass eine Erhöhung des Mindestlohns als Verbesserung des Lebensstandards angesehen wird, sagt jedoch, dass auch die Interessen der Arbeitgeber berücksichtigt werden sollten, da eine übermäßige Erhöhung des Mindestlohns die Schattenwirtschaft und Entlassungen ankurbeln kann.

- Deshalb ist es so wichtig, ein Gleichgewicht herzustellen. Ich habe mich in den letzten zwei Jahren mit diesem Thema befasst und es ist uns immer gelungen, einen Kompromiss zu finden, und ich glaube, wir werden dies wieder tun können - sagte Mali.

Er erinnert daran, dass der Mindestlohn im vergangenen Jahr um den größten absoluten Betrag von 3.000 RSD erhöht wurde und jetzt 30.022 RSD beträgt.


Mali erinnerte auch daran, dass die Verhandlungen über den Mindestlohn für 2021 bereits begonnen hatten und dass die Positionen auf beiden Seiten dargelegt worden waren.

Am Dienstag, dem 25. August, haben Mitglieder des Sozial- und Wirtschaftsrats es diese Verhandlungen offiziell aufgenommen. Die Gewerkschaften verlangen, dass der Mindestlohn mit dem Mindestverbraucherkorb von 37.500 RSD ausgeglichen wird, während die Arbeitgeber wollen, dass die Erhöhung des Mindestlohns die Wirtschaft nicht belastet.

An dem Treffen nahmen Verhandlungsteams des Verbandes der autonomen Gewerkschaften Serbiens, der UGS Nezavisnost, des serbischen Arbeitgeberverbandes und der Ministerien für Arbeit und Finanzen teil.
Kommentare
Ihr Kommentar
Vollständige Informationen sind nur für gewerbliche Nutzer/Abonnenten verfügbar und es ist notwendig, sich einzuloggen.

Sie haben Ihr Passwort vergessen? Klicken Sie HIER

Für kostenfrei Probenutzung, klicken Sie HIER

Pratite na našem portalu vesti, tendere, investicione projekte, grantove i pravnu regulativu.
Registracija na eKapiji vam omogućava pristup potpunim informacijama i dnevnom biltenu
Naš dnevni ekonomski bilten će stizati na vašu mejl adresu krajem svakog radnog dana. Bilteni su personalizovani prema interesovanjima svakog korisnika zasebno, uz konsultacije sa našim ekspertima.