Abkommen über Finanzierung der neuen Brücke "Žeželjev most" in Novi Sad
Dienstag, 02.03.2010.
23:13
Obwohl manche Medien, unter Berufung auf gut informierte Mitarbeiter des Belgrader EK-Büros, die Unterzeichnung eines Abkommens über die Finanzierung einer neuen Brücke anstelle der zerstörten "Žeželjev most" in einigen Tagen angekündigt haben, konnte niemand im Provinzfonds für Kapitalanlagen und der Behörde für Bebauungsangelegenheiten nicht bestätigen, meldet die Tageszeitung "Dnevnik".
Nach einem Treffen zwischen Vertretern der Europäischen Kommission, des Fonds für Kapitalanlagen und der Stadt Novi Sad, an dem die Finanzierung des Projekts besprochen wurde, warten alle auf die nächsten Schritte, erklärt der Pressesprecher des Fonds Nebojša Malenković.
Der Fonds sollte 20 Mio. Euro und die Stadt Novi Sad 10 Mio. Euro verschaffen. Die Europäische Kommission sei bereit, die Realisierung des Projekts mit 30 mio. Euro zu unterstützen. Alles das soll aber durch besondere Verträge präziser festgesetzt werden. Wir wissen momentan nicht, wann das stattfinden soll - sagte Malenković und fügte hinzu, dass man die finanzielle Beteiligung jeder Seite präzis bestimmen soll.
Die Behörde für Bebauungsangelegenheiten hat bestätigt, dass man in diesem Jahr 300 Mio. Dinar für eine neue Brücke anstelle der Brücke "Žeželjev most" verschaffen hat. Álle Seiten sind einverstanden, dass der Betrag verändert werden kann. Man hat noch früher berichtet, dass das Projekt mit Krediten der Europäischen Investitionsbank und der Bank für Wiederaufbau und Entwicklung fnanziert werden soll.
"Dnevnik" konnte gestern (1. März 2009) keine Bestätigung sowohl im Belgrader Büro der Europäischen Kommission als auch im Stadtrat bekommen.
Ein Abkommen über Finanzierung soll die Ausschreibung eines Vergabeverfahrens für den Bau einer Brücke nach dem Projekt der italienischen Firma "Italferr" beschleunigen. Das Vergabeverfahren würde ca. sechs Monate dauern, während die Brücke innerhalb von vier Jahren fertig gestellt werden kann. Die Brücke soll 470 m lang und fast 25 m breit sein. Man plant Geh- und Radwege auf beiden Seiten, zwei Gleise und zwei Fahrstreifen für Straßenverkehr.
Grad Novi Sad
Uprava za kapitalna ulaganja AP Vojvodine
Zavod za izgradnju grada Novi Sad
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