Ägyptischer Milliardär Naguib Sawiris will Serbische Telekom
Sonntag, 28.02.2010.
19:09
Der ägyptlische Milliardär Naguib Sawiris (56), Vorstandsvorsitzender und größter Aktionär des Telekommunikationsunternehmens "Orascom telecom" und einer der reichsten Menschen in der Welt, zeige großes Interesse für die Privatisierung der Serbischen Telekom (Telekom Srbije) sowie für Investitionen in die serbische Infrastruktur und das Hotelgewerbe.
Der "Forbes"-Milliardär und Vertreter von 17 ägyptlischen Unternehmen und Unternehmerverbänden unter der Leitung des ägyptischen Handels- und Industrieministers Rashid Muhamed Rashid haben sich in Belgrad mit dem serbischen Staatspräsidenten Boris Tadić getroffen, um Möglichkeiten für Investitionen und Zusammenarbeit zu besprechen.
"Orascom" hat im Sommer 2006 an der Versteigerung des zweiten Mobilfunkanbieters "Mobtel" teilgenommen, hat aber nach der ersten Runde aufgeben bzw. nachdem der Mindestpreis von 800 Mio. Euro bekannt gegeben worden war.
Naguib Sawiris wird für den drittreichsten Mann im Nahost gehalten - Sein Reichtung wird auf 12,7 Mrd. US-Dollar geschätzt.
Sein Vater Onsi Sawiris (79), der der koptischen Kirche angehört, hat das Familienimperium "Orascom" 1950 gegründet.
Alle drei Söhne - Naguib, Nasef und Samih haben in der Schweiz studiert und führen Unternehmen innerhalb des Imperiums. Naguib Sawiris nimmt regelmäßig an Diskussionen des Weltwirtschaftsforums in Davos teil und investiert in ägyptische Medien.
Seit der Gründung 1998 gehört "Oracom telecom" zu den größten Mobilfunkanbieter in Nahost, Afrika und Südasien, mutig genug, um in den risikoreichen Märkte wie der Irak, Algerien oder Pakistan einzusteigen.
Die Familie Sawiris, eine der reichsten in Ägypten, ist weltweit tätig - von einem Mobilfunkunternehmen in Nordkorea bis Hotelkomplexe in der Schweiz.
Die Familie hat sich in den letzten Jahren auf die neusten Technologien orientiert insbesondere auf den Telekommunikationssektor.

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