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Nach Russland aus Serbien - Serbisch-russisch-italienisches Unternehmerkomitee gegründet

Quelle: eKapija Donnerstag, 25.02.2010. 10:08
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Die Wirtschaftskammer Serbien hat heute (24. Februar 2010) ein serbisch-russisch-italienisches Unternehmerkomitee gegründet, um italienische Hersteller zu Investitionen in Serbien zu ermutigen und endlich Vorteile aus dem bilateralen Freihandelsabkommen mit Russland zu ziehen.

Der Mangel an Markenartikeln und gefragten Warenmengen macht es Serbien unmöglich, das Freihandelsabkommen mit Russland maximal zu nutzen, erklärte der serbische Handelsminister Slobodan Milosavljević.

- Wir wollen italienische Investoren von Vorteilen der serbischen Rohstoffbasis und qualifizierter Arbeitskräfte überzeugen und sie zur Herstellung von Gütern gefragt in der Russischen Föderation ermutigen - sagte Milosavljević.

Italienische Unternehmer seien bereit, Vorteile des serbischen Freihandelabkommens mit der Russischen Föderation zu nutzen, behauptet der erste Sekretär der italienischen Botschaft in Serbien Paolo Toschi.

(Mihailo Vesović)

- Bestehende Produktionskapazitäten und Qualität reichen überhaupt nicht aus, um alle Vorteile des Freihandelsabkommens mit Russland, Weißrussland und Kasachstan zu nutzen. Durch Zusammenarbeit mit italienischen Herstellern können wir das Produktionsvolumen und die Qualität der Erzeugnisse erhöhen und die Neuigkeiten in Verpackung, Design und Absatz von Produkten einführen - sagte Mihailo Vesović, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Serbien für "eKapija".

Landwirtschaft, Lebensmittel-, Textil- und Schuhindustrie - das sind Wirtschaftszweie, auf welche man das Hauptgewicht legen soll.

Nach dem erfolgreichen Einstieg des italienischen Automobilriesen Fiat in den serbischen Markt zeigen viele seine Lieferanten Interesse für die Zusammenarbeit mit "Fiat automobili Srbija" - erklärte Marina Ružić, SIEPA-Beraterin für "eKapija".

(Marina Ružić)

- Italienische Unternehmen sind am Export in die Russische Föderation interessiert. Manche von ihnen investieren mit serbischen Unternehmen in die Produktion und führen ihre Erzeugnisse zusammen. Erzeugnisse können bis zu 100% in Serbien erzeugt oder hier nur finalisiert werden. Mindestens 51% müssen dabei aus Serbien stammen, um ein Herkunftszertifikat zu bekommen und in Russland zollfrei eingeführt zu werden - erklärte Marina Ružić.

Am Treffen in der Wirtschaftskammer Serbien hat man sich darüber geeinigt, dass die Russische Föderation ein wichtiger Markt für serbische Erzeugnisse ist. Der größte Teil des serbischen Imports entfällt auf Russland (Erdöl und Erdgas), Italien gehört aber zu den ersten drei Außenhandelspartnern Serbiens in der EU.

Die Moskauer Bank sei bereit, gemeinsame Projekte serbischer und italienischer Unternehmer zu unterstützen, wenn sie zur Verringerung des serbischen Importüberschusses im Warenverkehr mit Russland beitragen können, erklärte der Vorsitzende des Exekutivausschusses der Bank, Vladimir Zečar.

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