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"Prvi partizan": 10 Mio. Euro für Verlagerung der Produktion aus einer unterirdischen Fabrikhalle

Quelle: Biznis Mittwoch, 24.02.2010. 15:10
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Der Waffenhersteller "Prvi partizan" aus Užice will in folgenden drei Jahren mehr als 10 Mio. Euro in die Verlagerung der Produktion aus einer unterirdischen Fabrikhalle, bekannter unter dem Namen "Rupa" (Loch) investieren, bestätigte einer der Direktoren.

Das Projekt geht von geschäftlichen und humänen Interessen aus und stammt aus der Zeit vor der Tragödie im September 2009, als in einer Explosion der Munition sieben Mitarbeiter ums Leben gekommen und weitere 14 veretzt worden sind, erklärt der Direktor eines der erfolgreichsten Unternehmens in Užice, das 95% der Produktion exportiert.

Noch im Oktober 2009 startete der Stadrat die Initiative zur Verlagerung der Produktion aus der Halle "Rupa".

Beim letzten Besuch im Unternehmen in Užice unterstützte der serbische Verteidigungsminister, Dragan Šutanovac, den Vorschlag, weil es um ein strategisch wichtiges Unternehmen geht.

Er erinnerte dabei, dass die hier erzeugte Munition für Sport-, Jagd- und Militärwaffen zum größten Teil ausgeführt wird. Das Unternehmen hat im Vorjahr Erzeugnisse im Wert über 50 Mio. Euro exportiert.

Der serbische Vizepremier und Wirtschaftsminister Mlađen Dinkić hat seine Hilfe bei der Realisierung des Projekts auch beim letzten Besuch versprochen.

Der Plan zur Dislokation der Fabrikhalle sieht die Rekonstruktion und Erneuerung der Halle "Alatnica" in diesem Jahr vor, gab Andrić bekannt.

Bald soll der Kauf eines Gewerberaums des Pleite gegangenen Unternehmens "Gama" beschlossen, in dem man die Anlage zur Herstellung von Munition montieren soll.

Parallel dazu wird nach einem entsprechenden Standort außerhalb der Stadt für eine Anlage zur Bearbeitung der Munition gesucht. Diese Anlage sollte in folgenden drei Jahren gebaut werden.

Das Projekt gehört zu einem neuen Investitionszyklus des Unternehmens, in dem man die neue, moderne Ausstattung und Technologie einführen soll.

Solche Investitionen seien, laut ihm, unausweichlich, weil die Nachfrage nach Erzeugnissen dieses Unternehmens die momentane Produktionskapazitäten weitaus übertrifft.

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