Serbien und IWF einig über die Revision des Stand-by-Arrangements - Dritte Kreditrate von 350 Mio. Euro bewilligt
Dienstag, 23.02.2010.
15:57
Serbien und die IWF-Mission haben sich über die dritte Revision des Stand-by-Arrangemeints geeinigt, was die Realisierung der dritten Kreditrate von 350 Mio. Euro ermöglicht, gab man heute (23. Februar 2010) in der Regierung Serbiens bekannt.
Der IWF-Direktorat soll Ende März den Bericht der IFW-Mission in Serbien erörtern, entstanden nach zweiwöchigen Verhandlungen in Belgrad (9 - 23. Februar 2010).
IWF-Experten sind der Meinung, dass Seriben in diesem Jahr mit einem BIP-Wachstum um 2 bzw. 3% rechnen kann sowie mit dem Inflationsrückgang.
Während des zweiwöchigen Besuchs in Serbien wurden die Währungs- und makroökonomische Politik der Regierung und Zentralbank sowie die neuesten Entwicklungen und Realisierung der vereinbarten Maßnahmen besprochen.
Im Rahmen einer regelmässigen jährlichen Beratung, der parallel zur Revision des Stand-by-Arrangements im Wert von 2,9 Mrd. Euro durchgeführt wurden, hat man die mittelfristige Wirtschaftspolitik der Regierung Serbiens analysiert.
Serbien hat bisher zwei Raten im Gesamtwert von 1,12 Mrd. Euro bezogen.
Im Abkommen mit dem IWF verpflichtete sich Serbien zur Senkung der Gehälter im öffentlichen Sektor, die wie Renten bis 2011 auf die nächste Erhöhung warten müssen. Das Abkommen sieht die Entlassung der überschüssigen Mitarbieter in der Adminstration sowie die Verabschiedung eines neuen, restriktiveren Gesetzes über Renten- und Invalidenversicherung vor.

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