Museumsinformationsszstem Serbiens (MISS) in Betrieb genommen
Sonntag, 31.01.2010.
03:48

Im Atrium des Nationalmuseums in Belgrad wurde das Anwendungsprogramm "Eternitas" präsentiert, entwickelt im Rahmen des Projekts des landeseinheitliches Museumsinformationssystems Serbiens (MISS). Es handelt sich um Software für die Bearbeitung der Daten zum serbischen Kulturerbe in serbischen Museen.
- Wir benötigen eine Dokumentation im Einklang mit dem aktuellen technischen Niveau. Es war logisch, dass alle Daten in eine elektronische Datenbank gespeichert und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden (Bearbeitung von Sammlungen, Entdeckung von neuen Ressourcen, Exponate...). Wir haben bisher Angaben zu 225.000 Gegenständen und genaus so viel Fotos gespeichert - sagte Dr. Tatjana Cvjetičanin, Direktorin des Nationalmuseums in Belgrad an der Präsentation von "Eternitas".
Die präsentierte Programmanwendung ermöglicht jedem Kustos, sich zu informieren und weiterzubilden. Man hat, natürlich, auch ein System als Schutz gegen Mißbrauch entwickelt: ©ETERNITAS MISS.
Das Projektteam - Goran Gavrilović, Nada Jevremović und Dr. Srđan Kosovac - werden das Hauptgewicht in der nächsten Phase auf die Entwicklung einer Plattform für die öffentliche Präsentation entsprechender Informationen aus der einheitlichen Datenbank legen. Man will auf diese Weise den Zugang zum Kulturerbe, aufbewahrt in serbischen Museen erleichtern.
Die Präsentation von "Eternitas" bat dem Kultusminister Nebojša Bradić die Gelegenheit, das Projekt "Virtuelles Nationalmuseum" anzukündigen.
- Das Nationalmuseum ist nicht in der Lage alle aufbewahrten Gegenstände und Kunstwerke auszustellen. Ein virtuelles Museum ermöglicht allen, mit dem ganzen Inhalt seiner Schatzkammern bekannt zu machen - erklärte der Minister Bradić.
Die offizielle Web-Präsentation des Projekts MISS können Sie auf der SEite www.eternitas.rs finden.

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