Weltwirtschaftsforum in Davos - Ungewisse Erholung der Weltwirtschaft
Mittwoch, 27.01.2010.
13:11
Der diesjährige Kongress des Weltwirtschaftsforums steht wieder ganz im Zeichen der Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten. Wenn sich Tausende Manager sowie Dutzende Regierungs- und Staatschefs ab heute (27. Januar 2010) zum alljährlichen fünftägigen Spitzentreffen der Wirtschafts- und Politikelite versammeln, gibt es im Kongresszentrum des Schweizer Skiorts Davos jede Menge Veranstaltungen zur Krise.
Das Treffen, das heuer zum 40. Mal stattfindet, steht unter dem Motto "Den Zustand der Welt verbessern: Neu denken, neu gestalten, neu erschaffen". Bei genauerem Hinsehen offenbart das Programm tatsächlich so etwas wie eine neue Nachdenklichkeit: Die erste Debattenrunde trägt den Titel: "Was ist das 'neue Normalmaß' für weltweites Wachstum?"
Gleich darauf wird ein Überdenken der Risiken auf dem Finanzmarkt gefordert und die "nächste globale Krise" prophezeit. Auch Bezahlmodelle für Manager und Boni stehen zur Diskussion.
1971 gegründet, empfängt der Kongress dieses Jahr 2.500 Teilnehmer, darunter rund 900 Spitzenmanager von Unternehmen und Vertreter von 30 Regierungen.
Mit dabei sind etwa EU-Präsident José Manuel Barroso, der mexikanische Präsident Felipe Calderón, Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, Lee Myung-Bak, Präsident von Südkorea und Benjamin Netanyahu, der israelische Ministerpräsident.

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