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Einigung über Wiederaufnahme der Produktion in "Nova Srbijanka"

Quelle: Beta Mittwoch, 20.01.2010. 14:31
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Podeli

Die Geschäftsleitung des Unternehmens "Nova Srbijanka" hat gestern (19. Januar 2010) durch Vermittlung der kommunalen Behörden eine Einigung mit Beschäftigten über die Wiederaufnahme der Produktion erzielt.

Mitarbeiter stimmten der Wiederaufnehme der Produktion zu, unter der Bedingung, dass drei ausgefallene Löhne aus 2009 ihnen bis Ende Februar ausgezahlt werden.

Die Produktion soll wegen bereits unterzeichneter Verträge aufgenommen werden, gab die Stadtverwaltung in Valjevo bekannt, während die Geschäftsleitung die Einführung von neuen Produktionsprogrammen ankündigt.

Die Gemeinde habe sich in den Streit, laut Radivoje Milutinović, dem Bürgermeisterassistenten, "aus ethischen und menschlichen Gründen, wegen der Seriösität des Problems, Bewahrung der Arbeitsplätze und des Umweltschutzes" eingemischt, obwohl sie dafür nicht zuständig ist.

Wenn das dritte Abkommen dieser Art, für welches die Gemeinde als Vermittler gebürgt hat, nicht realisiert wird, wird man den Schutz seitens der Agentur für Privatisierung verlangen.

Die Beschäftigten gaben noch Mitte Januar bekannt, dass die meisten seit dem August 2009 keinen Lohnerhalten haben. In etwa besserer Lage sind 10 ARbeiter, die für die Wartung von Ammoniakanlagen zuständig sind, und das auch nach der Reaktion der Gemeinde und der Brandschutzbehörde in Valjevo.

Die Abgaben für die Rentenversicherung werden seit 21 Monaten nicht bezahlt. Sie können deshalb nur die Krankenversicherung für ihre Kinder bekommen, wofür man die Bescheinigungen zum Preis von 700 bis 900 Dinar zustellen musste.

Die angekündigte Produktion von Konfitüre und Pommes frites wurde nicht aufgenommen, weil es, laut der Geschäftsleitung, kein Geld für Schweröl gegeben hat.

Aus ähnlichen Gründen haben die Beschäftigten (100 -120) noch vom November 2008 bis Juli 2009 gestreikt.

Die Fabrik zur Verarbeitung von Obst- und Gemüse wurde im April 2007 vom bulgarischen Unternehmen "Media svjat" aus Sofia für fast 4 Mio. Euro ersteigert.

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