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Keine Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst vor Rezessionsende

Quelle: eKapija Dienstag, 19.01.2010. 12:44
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Jede Lohnerhöhung im öffentlichen Sektor vor dem Ende der Rezession würde die ansonsten schwache serbische Volkswirtschaft zusätzlich belasten oder sie sogar zum Zusammenbruch führen, erklärte gestern (18. Dezember 2010) der serbische Vizepräsident und Minister für Wirtschaft und regionale Entwicklung Mlađan Dinkić. Die Regierung habe deshalb keine Lohnsteigerung in diesem Sektor in Betracht gezogen, heißt es auf ihrer Webseite.

Dinkić glaubt, dass der Wechselkurs bis Ende des Jahres stabil bleiben wird, gab er bei der Eröffnung des jährlichen Kongresses der Internationalen Assoziation des Hotel- und Gaststättengewerbes bekannt. Die Devisenreserven der Zentralbank Serbiens haben ihr historisches Maximum von 10,5 Mrd. Euro erreicht und der Dinar hat sich in der letzten Tagen erholt, erinnerte er.

Seit dem Februar 2009 ist die nationale Währung um nur 4% gefallen. Die Inflationsrate hat sich dabei im Bereich von 6,6 und 7% bewegt. Als sehr gefährlich hat er die neuesten Forderungen der Gewerkschaften des öffentlichen Elektrizitätsunternemens "Elektroprivreda Srbije" (EPS) und sonstiger öffentlichen Unternehmen nach der Erhöhung der Löhne bezeichnet.

Eine Lohnerhöhung würde, seiner Meinung nach, zur Steigerung der Inflation führen. Er erinnerte daran, dass die Regierung Serbiens an der Sitzung am 14. Januar beschlossen hat, diese Frage an einem besonderen Sitzung zu erörtern.

Profitable Unternehmen in diesem Sektor könnten vielleicht vor Ostern Bonusse an ihre Mitarbeiter auszahlen, alle andere müssen auf die Ende der Rezession warten, behauptet der Minister.

Er hat jeden Schuld der Regierung und Zentralbank Serbiens für die neuesten Entwicklungen am Devisenmarkt geleugnet. Die Nachfrage war einfach beträchtlich größer als die Nachfrage, wie jedes Jahr im Dezember und Januar. Importunternehmen haben Devisen gekauft, um eingeführte Waren und Schulden aus dem Vorjahr bezahlen zu können.

Öffentliche Ausgaben blieben im Vorjahr im vorgesehenen Rahmen bzw. im Einklang mit dem Abkommen abgeschlossen mit dem Fremdwährungsfonds.

Man muss erst feststellen, warum Serbien die Kredite der Weltbank bisher nicht bezogen und genutzt hat. Es handelt sich nämlich um äußerst günstige Darlehen für arme Länder, mit einer Laufzeit von 20 Jahren und Rückzahlungsaufschub von 10 Jahren. Der jährliche Zins liegt dabei unter 1%.

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