Vertrag zur Privatisierung der Waggonfabrik Kraljevo gelöst
Freitag, 15.01.2010.
04:17
Die Agentur für Privatisierung hat heute (14. Januar 2010) den Vertrag über den Verkauf er Waggonfabrik in Kraljevo an das ukrainische Unternehmen "Azov impex" gelöst, weil der neue Inhaber das Investitions- und Versorgungsprogramm nicht realisiert hat.
"Azov impex" hat weder seine Verpflichtungen gegenüber Beschäftigten erfüllt, noch 2,7 Mio. Euro investiert, heißt es in einer Mitteilung des serbischen Wirtschaftsministeriums, das die Lösung des Vertrags verlangt hat.
Man hat beschlossen, auf die hintergelegte Bankgarantie zurückzugreifen und Pönale wegen des Vertragsbruchs zu beantragen. Im April 2006 übernahme "Azov impex" die Waggonfabrik in Kraljevo für 200.000 Euro und verpflichtete sich dabei zu Investitionen im Wert von 6,5 Mio. Euro in die Modernisierung des Unternehmens.
Beim heutigen Treffen zwischen Vertretern des Ministeriums für Wirtschaft und regionale Entwicklung und des Inhabers der Waggonfabrik stellte man fest, dass "Azov impex" keine Forerung des Streikkomitees erfüllt hat.
Der Inhaber sollte bis 31. Dezember 2009 die Forderungen des Streikkomitees erfüllen bzw. eineinhalb Löhne an Mitarbeiter auszahlen und die Dynamik für die Auszahlung restlicher ausgefallener Löhne und des Urlaubsgelds bestimmen.
In Hinisicht darauf, dass keine Forderung der Beschäftigten realisiert worden ist, wurde die Lösung des Kaufvertrags vom Wirtschaftsministerium empfohlen.
Fabrika vagona a.d. Kraljevo
Agencija za privatizaciju Republike Srbije Beograd prestala sa radom 29.01.2016.
Ministarstvo privrede Republike Srbije

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