ECB: Geringes Risiko einer Coronavirus-Infektion durch Banknoten
Quelle: Beta
Mittwoch, 29.04.2020.
10:37
Mittwoch, 29.04.2020.
10:37
Illustration (FotoMckyartstudio/shutterstock.com)
Um sicherzustellen, dass der Umgang mit Bargeld so sicher wie möglich bleibt, arbeitet die EZB eng mit erstklassigen europäischen Laboratorien zusammen, um das Verhalten von Coronaviren auf verschiedenen Oberflächen zu bewerten. Die Ergebnisse zeigen, dass Coronaviren auf einer Edelstahloberfläche (z. B. Türgriffen) leichter überleben können als auf unseren Baumwollbanknoten. Die Überlebensraten sind in den ersten Stunden nach der Kontamination etwa 10- bis 100-mal höher, sagte Fabio Panetta, Mitglied der Geschäftsleitung Vorstand der EZB.
- Andere Analysen zeigen, dass es viel schwieriger ist, ein Virus von porösen Oberflächen wie Baumwollbanknoten zu übertragen als von glatten Oberflächen wie Kunststoff - sagte Panetta.
Seine Schlussfolgerung lautet: „Banknoten stellen im Vergleich zu anderen Oberflächen, mit denen Menschen im täglichen Leben in Kontakt kommen, kein besonders signifikantes Infektionsrisiko dar.“
Panetta erwähnt nicht das Risiko, wenn es um Münzen geht, die aus verschiedenen Metallarten bestehen, darunter Stahl und Zink.
Die chinesische Zentralbank kündigte bereits im Februar an, UV-Strahlung zur Desinfektion von Banknoten zu verwenden.
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