Entscheidung über EBWE-Kredit für "Srbijagas" im Wert von 150 Mio. Euro am 26. Januar
Freitag, 15.01.2010.
07:16
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) hat die Diskussion über einen 150 Mio. Euro Kredit für den serbischen Gasanbieter "Srbijagas" auf den 26. Januar verschoben, erfuhr die serbische Presseagentur "Beta".
Die Verhandlungen mit "Srbijagas" konnten, laut Bojana Todorovska, EBWE-Pressesprecherin, nicht bis Anfang der regelmäßigen Sitzung des Direktoriums am 12, Januar abgeschlossen werden, weshalb die Diskussion und definitive Entscheidung auf 26. Januar vertagt wurden.
Die Regierung Serbiens muss zunächst den Bürgschaftsvertrag bewilligen, erklärte Todorovska und fügte hinzu, dass Verträge noch immer nicht finalisiert sind.
- Die Prozedur in der EBWE ist in die letzte Phase geraten, in welcher das Projekt dem EBWE-Direktorium präsentiert werden soll - erklärte die Pressesprecherin.
"Srbijagas" ist öffentliches Unternehmen, weshalb der Staat für diesen Kredit bürgen soll. Er soll unter gleichen Bedingungen wie in allen gleichen Fällen gewährt werden.
Der Kredit ist für die finanzielle und organisatorische Umstrukturierung des Unternehmens bestimmt, heißt es auf der Webseite des Kreditgebers(www.ebrd.com).
Er sollte aber, früheren Ankündigungen zufolge auch für die Entwicklung des Gasnetzes, für seine Verbindung mit anderen Ländern und für den Bau eines neuen Untertage-Gasspeichers genutzt werden.
JP Srbijagas Novi Sad
EBRD Evropska banka za obnovu i razvoj Beograd
Vlada Republike Srbije

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