Export von Maschinengewehren in den Irak im Wert von 15 Mio. US-Dollar - Neue Aufträge für "Zastava Oružje" in diesem Jahr
Mittwoch, 06.01.2010.
18:34
Der serbische Waffenhersteller "Zastava Oružje" hat Verträge über den Export von Militär- und Jagd- und Sportwaffen im Gesamtwert von 2 Mrd. Dinar bzw. fast 30 Mio. US-Dollar in diesem Jahr abgeschlossen. Mehrere tausend Maschinengewehre M70 sollen in den Irak und andere Länder im Nahost und Afrika ausgeführt werden, erfährt die Belgrader Tageszeitung "Danas". An Kunden im Irak sollen Gewehre M21, Steilfeuergeschütze und sonstige Infanteriewafen geliefert werden.
Vom Export von Jagd- und Sportwaffen und Pistolen und Revolvern in die EU und USA erwartet man einen Umsatz von 150 Mio. Dinar.
Mehr als 90% ihrer jährlichen Produktion (ca. 22 Mio. US-Dollar) hat die Rüstungsfabrik "Zastava Oružje" im Vorjahr ausgeführt, aber man hat dadurch nur die Produktions- und andere Kosten gedeckt und das weitere Funktionieren der Fabrik gesichert. Die Geschäftsleitung hat deshalb einen Geschäftsplan bis 2012 erstellt und in ihm Investitionen in den Erwerb von neuen Ausstattung (12,4 Mio. Euro), Erweiterung der Produktionskapazitäten und Produktionssteigerung, Intensivierung des Exports und Reduzierung der Mitarbeiteranzahl vorgesehen. Man rechnet mit der Hilfe des Staates bei der Realisierung dieses wagemutigen Geschäftsplans.
Das Unternehme beschäftigt momentan 2600 Mitarbeiter. Mit Hilfe eines Versorgungsprogramms könnte man 1.150 überschüssige Arbeitskräfte bis 2012 entlassen. Das Versorgungsprogramm soll in den kommenden Tagen vom Staat bewilligt werden. 800 Arbeiter sollen das Unternehmen in diesem und folgendem Jahr freiwillig verlassen. 80 können bereits in den Ruhestand versetzt werden.
Zastava oružje a.d. Kragujevac

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