Neue Veräußerung der Kaufhäuser Beko Ende Januar - Erfolgloser Verkaufsversuch am 23. Dezember
Dienstag, 05.01.2010.
11:59
Kaufhäuser des insolventen Unternehmens Beko in der Belgrader Straße Knez Mihajlova Nr. 39 und 44 konnten am 23. Dezember 2009 nicht veräußert werden, weil es keine Interessenten gegeben hat. Das Kaufhaus Nr. 44 wurde zum Mindestpreis von 13,4 Mio. Euro und das Objekt Nr. 39 für fast 9,9 Mio. Euro angeboten. Beide Gebäude sollen Ende dieses Monats wieder zum Verkauf angeboten werden, erklärte Željko Pešut, Konkursverwalter.
Es gab keine Interessenten auch an drei Fabriken in Kovin, Lazarevac und Svilajnac, an einem Erholungszentrum in Belanovica sowie Kaufhaus in Užice. Man hat den Preis für sechs von insgesamt sieben angebotene Objekte um 20% im Vergleich zur ersten Veräußerng am 18. November 2009 gesenkt. Damals wurde nur das Kaufhaus in Aranđelovac für 370.000 Euro versteigert.
- Nachdem niemand ein Depositum für die Teilnahme an der Versteigerung hintergelegt hatte, wurde die Veräußerung für erfolglos erklärt. Die Finanzkrise ist offensichtlich noch immer stark und Investoren verängstigt. Die nächste Versteigerung findet Ende Januar statt - sagte Pešut in einem Interview für die Belgrader Tageszeitung "Blic". Mit einem Teil des Erlöses will die Kosten für gerichtliche Verfahren in Höhe von 28 Mio. Euro decken. Der Rest der Summe bekommen Aktionäre.
Kleine Aktionäre, die den Verband UVA gegründet haben, stimmen dem Verkauf des Anlagevermögens nicht zu. Das Vermögen soll Aktionären zurückgegeben und demnächst verkauft werden, behaupten sie. Der Wert des Unternehmensvermögens in Serbien liegt, laut ihnen, bei 30 Mio. Euro und jenes in Ex-Yu Republiken bei fast 15 Mio. Euro. Aktionäre haben unlängst eine Strafanzeige gegen Konkursverwalter und -richter des Handelsgerichts vor dem Staatsanwaltschaft für organisierte Kriminalität und vor der Staatsanwaltschaft wegen mehrerer Verstöße gegen Gesetz über Insolvenzverfahren erstattet. Sie verlangen auch, dass das Insolvenzverfahren abgeschlossen wird, weil es keine gesetzliche Bedingungen für seine Durchführung gibt.
- Es gibt keinen Grund für die weitere Veräußerung des Anlagevermögens, weil wir mehr als 17 Mio. Euro auf einem Terminkonto haben. Alle Gläubiger sind ausgezahlt. Die Rücklagen für Gerichtsverfahren betragen 28 Mio. Euro . Das bedeutet, dass nach dem Verkauf des Vermögens Aktionäre ohne Mittel bleiben werden - behauptet Vesna Tatalović, Sekretärin des Aktionärverbandes UVA.
Beko konfekcija a.d. Beograd
Tužilaštvo za ratne zločine Beograd
Republičko javno Tužilaštvo Beograd

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