Mišković verkauft seinen Antail am Mobilfunkbetreiber "M:tel Republika Srpska"?
Donnerstag, 31.12.2009.
10:22
Der serbische Geschäftsmann Miroslav Mišković, Inhaber von 49% des montenegrinischen Mobilfunkanbieters M:tel, sollte bald seinen Anteil an "M:tel Republika Srpska" verkaufen, wie der staatliche Fernsehsender RTCG berufend auf das Portal "Analitika" berichtet.
Vertreter der slowenischen Telekom haben, laut "Analitika", in den letzten zwei Monaten intensiv mit dem Miškovićs Unternehmen "Ogalar" mit Sitz in den Niederlanden verhandelt.
Nachdem die Verhandlungen mit Slowenen erfolglos abgeschlossen worden sind, bekam der serbische Geschäftsman ein Angebot für "M:tel Republika Srpska" Der Kaufvertrag sollte angeblich Anfang des nächsten Jahres unterzeichnet werden.
Die Republik Serbien, Inhaber von "M:tel Republika Srpska" werde dadurch 100% des dritten Mobilfunkbetreibers in Montenegro erwerben.
Von der Entscheidung der Republik Serbien, die absolute Kontrolle über den montenegrinischen "M:tel" auf Umwegen zu übernehmen, sind Marktkenner nicht überrascht.
- Für eine direkte Übernahme benötigt man die Zustimmung des griechischen Telekommunikationsunternehmens OTE als Kleinaktionärs - erklärt die Quelle von "Analitika".
Der montenegrinische "M:tel" hat seine Tätigkeit im Juli 2007 aufgenommen.
Bis Ende dieses Jahres wollte man 15% des montenegrinischen Marktes unter Kontrolle setzen, kündigte der damalige Exekutivdirektor Zlatko Trhulj wagemutig an. Bis Ende 2008 sollte der Marktanteil auf 30% erhöht werden.
Trhulj wurde im Vorjahr zum Rücktritt gezwungen, angeblich "wegen Differenzen mit der Zentrale in Belgrad und relativ schwachen geschäftlichen Ergebnissen", spekulierten die Medien damals.
Seine Erwartungen haben sich nicht verwirklicht. Nach Angaben der Agentur für elektronische Kommunikation, deckte "M:tel" Ende November dieses Jahres 28,46% des montenegrinischen Mobilfunkmarktes.
Besonders unzufrieden ist man mit einem ziemlich geringen Anteil von Postpaidnutzern - Nur 44.163 (14,5%) von insgesamt 302.538 Postpaidnutzern in Montenegro.
Als Mehrheitsaktionär in"M:tel" ist die Republik Serbien offensichtlich bereit, die aktuellen Situation zu verändern, berichtet "Analitika".
Die Veränderungen in der Eigentumsstruktur könnten zur Veränderungen in der Geschäftsleitung der montenegrinischen Niederlassung, eng verbunden mit den bekanntesten montenegrinischen Tycoons führen.
- Solche Transaktion würde die aktuelle Situation gründlich verändern - berichte Analitika.

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