Hypo Alpe-Adria gerettet - Gleiches Modell für Volksbak?
Mittwoch, 16.12.2009.
15:35
Nach der Kärtner Hypo Group wächst am Finanzplatz die Sorge um die Österreichische Volksbanken AG. Die Kärtner Hypo musste am Montag mit der Zwangsverstaatlichung vor der Pleite gerettet werden.
Nun haben die Finanzmarktaufsicht (FMA) und die Nationalbak (OeNB) das Spitzeninstitut der österreichischen Volksbanken auf die „Beobachtungsliste“ gesetzt.
Laut „Presse“-Informationen verlangt die Bankenaufsicht, dass die Eigentümer ein Zukunftskonzept für das Institut vorlegen. Die ÖVAG ist mit ener Bilanzsumme von 53 Milliarden Euro nach Bank Austria, Erste Bank und Raiffeisen Zentralbank das viertgrößte Finanzinstitut des Landes und gilt als systemrelevant. Sie kann daher nicht fallen gelassen werden.
Ähnlich wie die Kärtner Hypo ist die ÖVAG im Zuge der Finanzkrise tief in die roten Zahlen gerutscht. Sie hat allein in den ersten drei Quartalen 2009 einen Vorsteuerverlust von 607 Mio. Euro erwirtschaftet. Begründet wird diese mit hohen Abschreibungen, unter anderem auf Immobilienbeteiligungen in Osteuropa.
Addiko bank ad Beograd
Hypo Group Alpe Adria Klagenfurt
Naša AIK Banka a.d. Beograd
Volksbank International AG Wien Österreich
Erste Bank a.d. Novi Sad
ERSTE BANK-AUSTRIJA
Raiffeisen banka a.d. Beograd
Ministarstvo finansija Republike Srbije

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