Vertrag über Kapitalerhöhung bei "Komercijalna banka" am 17. Dezember
Donnerstag, 03.12.2009.
23:54
Am 17. Dezember dieses Jahres soll der Vertrag über Erhöhung des Grundkapitals der Bank "Komercijalna banka" um 120 Mio. Euro unterzeichnet wreden, kündigte heute (3. Dezember 2009) der serbische Vizepremier Mlađan Dinkić an.
Im Entwurf des Vertrags zur Kapitalerhöhung sind die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), die Internationale Finanzgesellschaft (IFC), der Schwedische Investmentfonds sowie der Investmentfonds der deutschen Regierung angeführt, erklärte er an einer Pressekonferenz nach der Sitzung der serbischen Regierung.
Die Regierung hat drei Jahre, um ihren aktuellen Anteil von 42,6% zu behalten, sagte Dinkić.
Der eigentliche Betrag hängt davon ab, wann die Regierung ihren Teil einzahlen kann, weil der Vertragsentwurf die Zinsen für jede Zahlungsverzögerung vorsieht, erklärte der Vizepremier.
Gemeinsam mit anderen internationalen Geldinstituten will die EBWE ihren Anteil an der "Komercijalna banka" von 25 auf 34,6% erhöhen.
Die Republik Serbien soll ihre Mehrheitsbetieligung an der "Komercijalna banka" sowie die Mehrheit im Vorstand behalten. Man will diese Kapitalerhöhung für neue Placements am Binnenmarkt nutzen, erklärte Dinkić.
Die "Komercijalna banka" Belgrad ist die zweitgrößte Bank am serbischen Markt, mit mehr als 900.000 Kunden und über 1,2 Mio. Konten.
Der Staat beteiligt sich mit 42,59% am Kapital der "Komercijalna banka", zeigen Angaben der Belgrader Börse. Gemeinsam mit öffentlichen Unternehmen kontrolliert die Republik mehr als 50% der Aktien. Der EBWE gehören momentan nur 25% des Bankkapitals.
NLB Komercijalna banka AD Beograd
Vlada Republike Srbije
EBRD Evropska banka za obnovu i razvoj Beograd
IFC

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