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Serbien will anderen Staaten eine App zur Registrierung von Saisonarbeitern anbieten - Projekte ePoljoprivreda und eAgrar angekündigt

Quelle: Tanjug Donnerstag, 06.02.2020. 15:05
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Podeli
Illustration (FotoRobert Kneschke/shutterstock.com)Illustration
Serbien hat eine einzigartige App für die Registrierung von Saisonarbeitern in der Landwirtschaft, die es anderen Staaten als integrale Lösung mit bestätigten Ergebnissen im Rahmen des Mini-Schengen-Prozesses anbieten wird, sagt der serbische Landwirtschaftsminister Branislav Nedimovic.

Bei der Veranstaltung „Digitale Zusammenarbeit: Transformation von Regierungen“ sagte Nedimovic, dass niemand anders eine elektronische Lösung für die Registrierung von Saisonarbeitern besitze und alle bürokratischen Hürden überwunden habe.


Er betonte, dass zum Beispiel die Pflücker früher keine Rechte hatten, weder eine Kranken- noch eine Renten- und Invalidenversicherung, und dass sie jetzt dank der App automatisch für diese und andere Arten von Versicherungen und Steuern registriert werden.

Der Minister teilte mit, dass bis dahin 26.998 Personen, fast 900.000 Arbeitstage und 319 Arbeitgeber über das System registriert waren und 99 landwirtschaftliche Betriebe es bei der Einstellung von Saisonarbeitern verwendeten.

Er sagte, dass das Ziel de Plattform eAgriculture in Serbien sei, was wesentliche Änderungen in der Herangehensweise an den Agrarsektor zur Folge haben sollte.

Als gutes Beispiel nannte er die vollständige Digitalisierung aller Informationen über die Pacht von staatlichem Ackerland.

Der Minister kündigte an, dass das neue Projekt den Umbau der gesamten serbischen Landwirtschaft, den so genannten eAgrar, mit sich bringen werde, der eine elektronische Registrierung der einzelnen landwirtschaftlichen Betriebe zur Folge habe.

Er fügte hinzu, dass die Beantragung von Subventionen auch elektronisch erfolgen würde, und stellte fest, dass mindestens 40% der registrierten Landwirte ihre Parzellen noch nicht gesehen hätten, obwohl sie noch Subventionen erhalten könnten.

Nedimovic sagte, dass eAgrar im Rahmen eines in Zusammenarbeit mit der Weltbank durchgeführten Projekts alle Plattformen und Stützpunkte des Landwirtschaftsministeriums umfassen werde.
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