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Entwicklung des Tourismus auf Wasserstraßen zwischen Ungarn und Serbien

Quelle: eKapija Sonntag, 01.12.2019. 21:35
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Illustration (FotoWalid Nohra/shutterstock.com)Illustration



Die Abteilung für Geographie, Tourismus und Hotelmanagement der Fakultät für Naturwissenschaften in Novi Sad ist Partner des WATERTOUR-Projekts im Rahmen des Programms für grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Serbien und Ungarn.

Ziel des Projekts ist die Förderung des Wassertourismus, des kulturellen Erbes und der gemeinsamen Traditionen Ungarns und Serbiens. Darüber hinaus werden die Projektmitglieder die natürlichen Ressourcen und sozialen Werte der Tisa sowie die natürlichen und künstlichen Wasserstraßen im Tisa-Becken untersuchen.

- Es ist auch geplant, eine gemeinsame Marketingstrategie für die grenzüberschreitende Region zu entwickeln, in der Ideen für die Umsetzung gemeinsamer Marketingaktivitäten auf regionaler Ebene formuliert werden. Die umgesetzten Programme des Wassertourismus werden als Modelle dienen, die später entwickelt werden können. Durch die Förderung des Wassertourismus und die Stärkung des touristischen Potenzials der Siedlungen entlang der Theiß sowie durch die praktische Umsetzung der Projektergebnisse wird das Programm dazu beitragen, die regional-integrative Rolle der Flüsse in der Pannonischen Tiefebene zu stärken sagte auf der Sremturizam Website.


Das Projekt wird die geostrategische Position dieses Gebiets festigen und dazu beitragen, eine vollständige Integration Serbiens in die EU vorzubereiten. Teammitglieder der Fakutltät sind die Professoren Imre Nadj, Andjelija Ivkov-Dzigurski und Aleksandra Dragin sowie der assoziierte Professor Miroslav Vujicic. Die anderen Partner des Projekts sind das Institut für Leibeserziehung und Sportwissenschaft, das Institut für Angewandte Sozialwissenschaften und Minderheitenpolitik, das Institut für Angewandte Wissenschaften, die Abteilung für Wirtschafts- und Sozialgeographie (Universität Szeged, Ungarn) und die Fakultät für Sport- und Sportunterricht sowie die Lehramtsfakultät für ungarische Sprache in Subotica (Universität Novi Sad).

Das Projekt begann im Mai 2018.

Das Gesamtbudget des Projekts beträgt eine halbe Million Euro. Bisher fanden mehrere Arbeitstreffen statt, darunter die Eröffnungskonferenz in Szeged, fünf Workshops in Ungarn und Serbien sowie eine Fachreise auf der Tisa in Ungarn, an der zahlreiche Teilnehmer aus beiden Staaten (Wissenschaftler, Geschäftsleute, Journalisten, Studenten und lokale Bevölkerung) teilnahmen.
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