Serbische Unternehmer planen Bau von Vertriebs- und Einkaufszentren im Norden Kosovos
Donnerstag, 05.11.2009.
15:18
Mit Hilfe der Regierung Serbiens bereiten serbische Geschäftsleute eine konkrete Strategie für die Eröffnung von Vertriebs- und Einkaufszentren im Norden Kosovos vor, um diesen Markt für ihre Waren zu erschließen, berichtet die Tageszeitung "Zeri".
Ungenannte Quellen behaupten, dass die Republik Serbien "durch Vertriebszentren im Norden Kosovos serbische Erzeugnisse in ganz Kosovo absetzen will".
Waren aus Serbien würden über Grenzübergänge in Leposavić und Zubin Potok, wo sie von EULEX-Beamten nur registriert werden, in den Kosovo importiert werden.
Der Sekretär der Wirtschaftskammer Kosovo, Berat Rukici, verlangt, die Kontrolle über die nördliche Grenze Kosovos zu verstärken und Serbien zur Einhaltung des CEFTA-Abkommens zu zwingen.
- Die Nichteinhaltung dieses Abkommens seitens Serbiens bedroht den Markt in Kosovo - behauptet Rukici.
Der Pressesprecher des Kosovos Zolls, Adriatik Stavileci, ist aber der Meinung, dass alles in Ordnung sein, "wenn solche Zentren alle erforderten Steuern entrichten. Wenn Steuern dabei hinterzogen werden, handelt es sich um Schmuggeln.
Seit dem Anfang des Jahres erreichte den Import aus Serbien den Wert von 148 Mio. Euro, behauptet die Tageszeitung.
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