BuH speichert Erdgas in Banatski Dvor - Treffen zwischen "BH-Gas" und "Srbijagas" in Sarajevo
Donnerstag, 05.11.2009.
16:05
Vertreter der serbischen und bosnisch-herzegowinischen Gasanbieter "Srbijagas" und "BH-Gas" erörterte am gestrigen (3. November 2009) Treffen in Sarajeve den Transport von Erdgas, Projekt South Stream, Untertage-Gasspeicher sowie Entwicklungspläne beider Unternehmen und Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit, berichtet "Fena".
Man einigte sich darüber, dass Expertenteams beider Unternehmen die Möglichkeiten für die optimale Nutzung und Erweiterung der Kapazität der bestehenden Gasleitung zu prüfen. Diese Aufgabe soll in folgenden drei Monaten definiert werden, gab der Direktor von "BH-Gas" Almir Bećarević bekannt.
- In der nächsten Zeit erwarten wird ein Angebot von "Srbijagas" für die Speicherung von Erdgas im Untertage-Gasspeicher in Banatski Dvor. Wenn das Angebot günstig und die vorgeschlagene Zusammenarbeit für beide Seiten akzeptabel ist, kann ein Abkommen schon in der nächsten Heizsaison realisiert werden - sagte Bećarević.
Am Treffen dem Vertreter von "Energoinvest" beigewohnt haben, hat man Entwicklungspläne beider Unternehmen besprochen. Es handelt sich um Pläne zum Bau von neuen Gasleitungen und Ausbau des bestehenden Versorgungsnetzes um den Verbrauch von Erdgas zu fördern.
Die Delegationen haben das Projekt "South Stream" besprochen. Serbien hat bereits große Schritte in seiner Realisierung gemacht, beträchtich größer im Vergleich zu seinen Nachbarn.
- Wir haben die Delegation aus Serbien informiert, das "Energoinvest" und "BH Gas" eine Absichtserklärung über die Teilnahme am Projekt "South Stream" unterzeichnet haben. Wir benötigen Kapazitäten, die uns 1,2 Mrd. Kubikmeter Erdgas sichern können - sagte Bećarević.
Die Gaskrise aus dem Januar dieses Jahres hat alle verunsichert und auf die Bedeutung einer alternativen Versorgungsrichtung und guter zwischenstaatlichen Beziehungen hingewiesen, meinte der Direktor von "Srbijagas".
Bajatović betonte, dass die erste Phase des Untertage-Gasspeichers in Banatski Dvor fast zu Ende geführt ist. Man kann hier momentan 300 Mio. Kubikmeter Erdgas speichern, was die Nachfrage in Bosnien und Herzegowina im Falle einer neuen Gaskrise decken kann. Serbien verfügt über zusätzliche 200 Mio. Kubikmeter Gas in Gasspeichern in Ungarn.
- Wir wollen, dass die Zusammenarbeit zwischen "Srbijagas" und "BH-Gas" auf kommerziellen Gründen beruht. Die Politiker sollen sich fernhalten, weil eine ungestörte Versorgung unsere Hauptaufgabe ist. Im Falle einer neuen Gaskrise müssen wir solidarisch handeln - meinte Bajatović.

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