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Baubeginn für das Umspannwerk "Beograd 20" nach 30 Jahren – EMS kündigt neue Projekte an

Quelle: eKapija Mittwoch, 11.11.2009. 15:05
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30 Jahre nachdem man mit der Umsetzung des Projekts angefangen und inzwischen die Entscheidung über den Standort dreimal verändert hat, beginnt der Bau des Umspannwerks "Beograd 20" in der Siedlung Mirijevo, das die ungestörte Versorgung der serbischen Hauptstadt mit Strom sichern soll. Das 400/110 kV Umspannwerk soll bis 2011 fertig sein, glauben Experten des Übertragungsnetzbetreibers "Elektromreža Srbije".

- Es handelt sich um das zweiter 400 kV Umspannwerk in Belgrad. Das erste - "Beograd 8" - wurde in der Siedlung Leštani gebaut. "Beograd 20" wird vom Unternehmen "Elektromreža Srbije" finanziert. Erst wenn die Vergabeverfahren ausgeschrieben und Generalübernehmer ausgewählt werden, können wir mit dem Bau von "Beograd 20" beginnen - kündigte Rajko Gverić, Leiter der Gruppe für Umspannwerke und Investitionen bei EMS in einem Interview für das Wirtschaftsportal "eKapija" an.

Der Bau des Umspannwerks finanzeirt EMS aus eigenen Rücklage. Erst nach der Auswahl des Generalübernehmers kann die genaue Summe veröffentlicht werden.

Für das Projekt des Umspannwerks "Beograd 20" war das Unternehmen "Elektroistok-projektni biro" zuständig. Zum Bauträger hat man wurde das Unternehmen "Elektroistok-izgradnja" gewählt.

(Rajko Gverić)

Fernleitung Niš-Grenze zu Mazedonien

Der Übertragungsnetzbetreiber hat unter anderem vor, die Fernleitung zwischen Niš und der Grenze zu Mazedonien 2010 fertig zu stellen.

- Fertig ist die erste Phase der Fernleitung Niš-mazedonische Grenze (400 kV) bzw. der Abschnitt Niš-Leskovac. Wir arbeiten momentan am zweiten Leskovac – Grenze zu Mazedonien – sagte Gverić.

35 Mio. Euro wurden bereits in die Realisierung dieses Projekts investiert, vorwiegend seiten der Eurpäischen Kommission. EMS hat aber auch einen Teil der Kosten getragen, erklärte Gverić.

In der ersten Phase hat "Energoprojekt" mit Unternehmen "ABS Minel", "Elektromontaža" und "Energoprojekt" zusammengearbeitet. Für die zweite Phase hat man einen Vertrag mit einer Unternehmen aus der Schweiz abgeschlossen.

Der Übertragungsnetzbetreiber "Elektromreža Srbije" kündigt noch ein neues Projekt an – einer verbindenden Fernleitung zwischen Serbien und Rumänien an.

(Dragan Balkoski)

- Die Europäische Kommission hat das Projekt zum Bau einer Fernleitung zwischen Pančevo-Rešica unterstützt und für die Erstellung einer Durchführbarkeitsstudie, Ideenprojekts und Umweltschutzstudie gespendet – erklärte Mag. Dragan Balkoski aus EMS.

Viele Investoren zeigen großes Interesse für den Bau von Windkraftanlagen, besonders in Gegenden, wo der Koschawa, ein kalter und starker Wind bläht (in der Gegend des Eisernen Tors – Donaudurchbruch in den Banater Bergen zwischen Serbien und Rumänien). Er weht meist aus Ost bis Südost und kann sich von Banat bis zur Stadt Niš im zentralen Serbien auswirken Er kann sich auch stürmisch entwickeln. EMS bereitet sich auch für den Anschluss von solchen Energiequelen an das Übertragungsnetz vor.

Energiemesse

An der Energiemesse, die vom 14. bi 16. Oktober in Belgrad stattgefunden hat, stellte EMS bereits realisierte (seit 2005), aktuelle und künftige Projekte vor.

Der Serbische Marketingverband hat die Präsentation des Unternehmens "Elektromreža Srbije" an der Belgrader Messe mit einem Diplom ausgezeichnet. EMS hat den ersten Platz mit dem staatlichen Gasanbieter "Srbijagas" geteilt.

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