Moskauer Bank und NIS unterzeichneten Vertrag über Kredit im Wert von 100 Mio. US-Dollar
Dienstag, 20.10.2009.
15:28
Das Erdölunternehmen "Naftna industrija Srbije" (NIS) und die Moskauer Bank unterzeichneten heute (20. Oktober 2009) in Belgrad einen Vertrag über den Kredit im Wert von 100 Mio. US-Dollar.
Der Kredit ist für die Finanzierung der aktuellen Aktivitäten des Erdölunternehmens bestimmt, teilte NIS mit.
Der Kredit wurde auf eine Laufzeit von zwei Jahren gewährt, die aber um ein Jahr verlängert werden kann. Das neueste Darlehen soll die Kreditverschuldung von NIS nicht erhöhen, erklärte das Erdölunternehmen.
Der Kredit soll über die Belgrader Niederlassung der Moskauer Bank realisiert werden.
51% der NIS-Aktien gehören dem russischen Erdöl- und Gaskonzern "Gazpromneft" und restliche 49% der Regierung Serbiens.
Die Moskauer Bank (Bank of Moscow) wurde 1995 als staatliche Bank gegründet. Ihr größter Aktionär ist die Stadt Moskau mit einem Anteil von 44%. Die Bank gehört zu fünf größten Banken in Russland.
Die Moskauer Bank ist seit dem Oktober 2008 in Serbien tätig. Die Tochterbanken wurden in der Ukraine, Weißrussland, Lettland und Estland gegründet. Die Bank hat auch eine Niederlassung in Frankfurt am Main in Deutschland.

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