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Russen und "Srbijagas" übernehmen Konzession für den Bau einer Gasleitung in der Republika Srpska – 460 km lange Pipeline bis 2012

Quelle: eKapija Montag, 19.10.2009. 15:32
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Immer gewisser wird die Realisierung des Projekts der Gasleitung "Sava", die durch nördlichen Gebieten der Republika Srpska spätestens bis 2012 führen soll, insbesondere nachdem Russen und der serbische Gasanbieter "Srbijagas" die finanzielle Unterstützung versprochen haben, gab der Konzessionär bekannt, melden "Nezavisne novosti".

Verhandlungen mit interessierten Investoren sollen bald abgeschlossen werden, erklärte Radomir Nježić, Miteigentümer des Unternehmens "Slavija internacional" aus Laktaši, der die Konzession für den Bau der Gasleitung "Sava" erteilt worden war.

- Die Verhandlungen über die Umwandlung der Eigentumsstruktur von "Slavija internacional" und Einstieg der russischen Unternehmen und des serbischen Gasanbieters "Srbijagas" wurden intensiviert und sollen demnächst abgeschlossen werden - sagte Nježić.

Man würde auf diese Weise die Realisierung eines wichtigen infrastrukturellen Projekts beträchtlich erleichtern und beschleunigen. Die 460 km lange Pipeline soll von der Grenze mit Serbien, über Bijeljina bis Novi Grad / Bosanski Novi führen.

- Wir wollen den Bau des Gasnetzes in der Republika Srpska so viel wie möglich beschleunigen. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern wollen wir uns an die paneuropäische Gasleitung "South Stream" anschließen, die Gasquellen in Russland mit Italien verbinden soll.

Bei der Unterzeichnung des Vertrags über die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens zwischen "Srbijagas" und "Gazprom", die am 20. Oktober in Belgrad in der Anwesenheit des russischen Staatspräsidenten Dimitrij Medwedew stattfinden soll, will man die langfristige Versorgung der Republika Srpska über die Gasleitung "Sava" (bis 1 Mrd. m3 jährlich) vereinbaren. Vor der Fertigstellung der Gasleitung, geplant für das Jahr 2012, sollen Haushalte und Unternehmen in der Republika Srpska aus dem Untertage-Gasspeicher in Banatski Dvor versorgt werden, erklärte er.

Das Projekt zum Bau eines Gasnetzes in der Republika Srpska hat die höchste Priorität für die Regierung, hebt das Ministerium für Industrie, Energiewirtschaft und Bergbau, das die Erstellung einer Entwicklungsstudie für den Gassektor plant.

- Das aktuelle Entwicklungskonzept, das auf einer Studie aus dem Jahre 1998 beruht, muss verändert werden, weil die Republika Srpska das Projekt "Nabucco" aufgegeben und sich an Gasleitungen "Sava" und "South Stream" anschließen will – hob Dragana Kalabić, Assistentin des Energieministers hervor.

- In der neuen Studie muss man auch an künftige Verbraucher denken, vor allem an Industrieaanlagen, die auf einen preiswerteren Energieträger gern umstellen würden, wie Raffinerien in Brod und Modriča, der dritte Block des Wärmekraftwerks in Ugljevik oder das Heizkraftwerk in Banjaluka, betonte sie.

Kohle und Erdöl sollen allmählich durch Erdgas völlig ersetzt werden, sagte Kalabić. Es handelt sich um eine äußerst gute Möglichkeit für die Reduzierung von Produktions- und anderen Kosten und sowie für die Anwendung von hohen Umweltschutznormen der Europäischen Union bezüglich der CO2-Emission.

Dragana Kalabić hat bestätigt, dass der angekündigte Vertrag über die Konversion einer Forderung von "Srbijagas" in Aktien des Unternehmens "Gas promet" aus Pale bis Ende dieses Monats unterzeichnet werden soll.

Der Gasanbieter aus Novi Sad übernimmt dadurch 40% des Kapitals von "Gas promet" und wird sein größter Aktionär. Der Aktienfonds der Republika Srpska wird seine 25% behalten. Zu anderen großen Aktionären gehören "Aktiva invest fond" mit 16%, der Pensionsfonds PIO RS mit 20% und der Restitutionsfonds mit 5% der Aktien.

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