Tadić eröffnet Kulturzentrum in Budapest
Dienstag, 13.10.2009.
14:14
(Boris Tadić und László Sólyom)
Am ersten Tag seines offiziellen Besuchs in Ungarn (12. Oktober 2009) traf sich der serbische Staatspräsident Boris Tadić mit seinem ungarischen Kollegen László Sólyom. Sie einigten sich darüber, dass Serbiens Beitritt zur Europäischen Union die Voraussetzung für die stabile wirtschaftliche Entwicklung der Region sowie die Garantie für die dauerhafte Lösung aller Minderheitsfragen ist. Tadić hat ein neues serbisches Kulturzentrum in Budapest eröffnet.
- Wir sind stolz auf unsere Kultur und Sprache und wollen diese Werte der ganzen Welt präsentieren - erklärte Tadić und fügte hinzu, dass die Politik der Belgrader Regierung die best mögliche Promotion und Schutz der serbischen nationalen Identität sicher soll, meldet die Presseagentur "Fonet".
Belgrad ist verpflichtet, die Identität jeder Minderheit in Serbien maximal zu shcützen.
- Wir betrachten die Europeäischen Union als ein groüe Friendensprojekt, vielleicht das größte in der Weltgeschichte, die sich zu einem wirtschaftlichen Projekt entwickelt hat - hob Tadić hervor.
Der Schutz der nationalen Identitäten aller EU-Völker stellt eine der Grundladen der Gemeinschaft.
Serbische Minderheiten in Rumänien, Ungarn und Slowenien haben eine besondere Bedeutung, weil sie "unser Identität in der EU darstellen", sagte er.
Der ungarische Staatspräsident, László Sólyom, bekundete seine Zufriedenheit über das breite Funktionsspektrum des Zentrums.
- Von großer Bedeutung ist seine archivalische Tätigkeit, weil wir alle Dokumente über Serben in Ungarn bewahren wollen - sagte Sólyom.
Jede Minderheit soll am politischen Leben teilnehmen. Die serbische Gemeinschaft soll ihre Vertreter im ungarischen Parlament haben, meinte er.

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