Weltbank gewährt Kredit im Wert von 400 Mio. US-Dollar für serbischen Staatshaushalt
Dienstag, 06.10.2009.
12:47
Die Weltbank sei bereit, den serbischen Staatshaushalt mit einem Kredit im Wert von 400 Mio. US-Dollar zu unterstützen, gab der serbische Vizepremier und Wirtschaftsminister, Mlađan Dinkić, gestern (5. Oktober 2009) in Istanbul bekannt.
Mit dem Weltbank-Vizepräsidenten für Europa und Zentralasien Philippe Le Houreou hat Dinkić über die finanzielle Unterstützung für den serbischen Haushalt und Finanzierung des Projekts des paneuropäischen Verkehrskorridors 10 gesprochen, heißt es in der Mitteilung des Wirtschaftsminiteriums.
200 Mio. US-Dollar sollen Seriben schon am 17. November 2009, an der Tagung des Direktoriums der Weltbank bewilligt werden. Restliche 200 Mio. US-Dollar sind für die Deckung des Finanzierungsdefizits im Jahre 2010 vorgesehen.
Die Weltbank hat Serbien bereits einen Kredit im Wert von 388 Mio. US-Dollar für die Fertigstellung des Verkehrskorridors 10 gewährt, erinnert Dinkić.
- Wir glauben, dass das Vergabeverfahren bis Ende dieses Monats abgeschlossen und der Auftragnehmer für die Umgehungsstraße um Dimitrovgrad gewählt werden kann. Die Regierung Serbiens ist entschlossen, den ganzen Korridor 10 bis Frühling 2012 fertig zu stellen. Eine Autobahn soll Horgoš und Dimitrovgrad verbinden - präzisierte Dinkić.
Der serbische Vizepremier nimmt an der jährlichen Tagung der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds in Istanbul, vom 6. bis 7. Oktober teil. Er hat heute am Rundentisch zum Thema "Rückkehr zum Business" geredet.
Dinkić war einziger Teilnehmer aus Mittel- und Osteuropa am Treffen für Minister aus Ländern, welche die Folgen der Weltwirtschaftskrise erfolgreich überwinden, erklärte das Wirtschaftsministerium.
Das serbische Programm der subventionierten Krediten, durch welches man fast 1 Mrd. Euro platziert hat, unter der Bedingung, dass Arbeiter nicht gekündigt werden, wurde für originell und eines der erfolgreichsten erklärt.
Vor dem Auditorium, das aus 450 Delegierten aus 186 Ländern bestand, gab Dinkić bekannt, er sei von neuen direkten Investitionen aus entwickelten Ländern überzeugt, vor allem wegen eines attraktiven Geschäftsumfelds und des Freihandelabkommens.
Dinkić erwartet große Investitionen in die serbische Automobilindustrie, in Telekommunikation und Informationstechnik, heißt es in der Mitteilung.
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