"Pharma Swiss" eröffnet eine Arzneimittelfabrik in Serbien - Investition im Wert von 20 Mio. Euro
Freitag, 02.10.2009.
02:30
"Pharma Swiss" sei bereit, mit dem Bau einer Arzneimittelfabrik in Belgrad im Wert von 20 Mio. Euro Mitte 2010 zu beginnen, heißt es in der heutigen (1. Oktober 2009) Mitteilung des schweizerischen Pharmaunternehmens.
200 Mitarbeiter sollen in der neuen Fabrik beschäftigt werden. Die Produktion soll, Erwartungen zufolge, Anfang 2012 aufgenommen werden, gab der Entwicklungsdirektor von "Pharma Swiss" in Serbien Goran Stojanović bekannt.
Durch den Bau einer neuen Fabrik in Serbien will man die Produktionskapazitäten von "Pharam Swiss" vervier- oder sogar verfünffachen. Das Unternehmen erzeugt momentan fast 9 Mio. Päckchen jährlich, hob Stojanović hervor.
In der neuen Fabrik sollen auch Erzeugnisse aus dem bestehenden Produktionsprogramm hergestellt werden. Man bereitet sich aber gleichzeitig für die Erweiterung des Sortiments vor.
Arzneimittel aus der neuen Fabrik sollen nach Polen, Litau, Lettland, Tschechien, in die Slowakei, ehemalige jugoslawische Republiken, nach Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Albanien, Israel und in die Türkei exportiert werden.
Man überlegt die Ausfuhr von Arzneimitteln in ehemalige Sowjetrepubliken bzw. nach Russland, Weißrussland, in die Ukraine und Länder in Zentralasieen wie Kasachstan.
Das Unternehmen beteiligt sich mit fast 12% am serbischen Pharmamarkt, sagte Petr Nemec, Mitglied des Vorstands von "Pharma Swiss" in der Schweiz.
"Pharma Swiss" ist laut Nemec in 20 europäischen Ländern tätig. Das Unternehmen beschäftigt 750 Mitarbeiter. In diesem Jahr erwartet es einen Umsatz in Europa im Wert von 220 Mio. Euro. Ein Drittel dieser Summe wurde am serbischen Markt realisiert.
Die erste Anlage zur Herstellung von Arzneimitteln in Serbien eröffnete "Pharma Swiss" noch 2005.
PharmaSwiss d.o.o. Beograd

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