Akku-Hersteller "Sombor" erwartert Umsatz von 45 Mio. Euro - Batterien für Motorroller und -räder ab Ende des Jahres
Dienstag, 29.09.2009.
12:21
Das Akkuwerk "Fabrika akumulatora Sombor" (FAS) erwartet einen Umsatz von 45 Mio. Euro bis Ende 2009 - um 37,8% höheren als im Vorjahr, gab der Generaldirektor Radovan Mijailović.
- Wir werden im Oktober alle bisherigen Rekorde brechen. 180.000 Akkumulatoren, die wir im nächsten Monat erzeugen sollen, sind bereits verkauft - sagte Mijailović für die Presse.
FAS hat im September 140.000 Akkumulatoren hergestellt. 100.000 davon wurden ausgeführt und restliche 40.000 am Binnenmarkt abgesetzt.
FAS exportiert seine Erzeugnisse nach Russland, in die Europäische Union, ehemalige jugoslawische Republiken und nach Afrika.
- FAS hat ein geschlossenes Produktionsverfahren, von Rohstoffen wie Säure und Bleilegierungen bis Kunststoffkästen für Akkumulatoren - sagte Mijailović.
FAS-Experten haben in den letzten zwölf Monaten an der Entwicklung einer neuen Technologie gearbeitet. Im Juni 2009 wurde ein neuer Akkumulator "White horse" präsentiert.
Diese Akkumulatoren starten mit um 20% mehr Kraft als klassische und kosten um 15% als sie. Sie eignen sich für den Einbau in neue, luxuriöse Kraftfahrzeuge, mit einem höheren Energiebedarf.
- Die Kalzium-Kalzium-Technologie angewandt beim Akkumulator "White Horse" ermöglicht uns die Reduzierung seiner Größe bei gleicher und sogar besserer Leistung - betonte Zagorac.
Der neue Akkumulator ist hermetisch geschlossen und deshalb sicher und umweltfreundlicher als andere. Er kann schneller gefüllt und bietet eine längere Lebensdauer.
Das Akkuwerk in Sombor nimmt Ende des Jahres die Herstellung von Batterien für Motorroller und -rädern sowie von Erzeugnissen für Änglern auf, kündigte der Generaldirektor an. Seit kurzem wird hier auch Bleischrot für Jäger erzeugt. Man bereitet sich auf für die Herstellung von Akkumulatoren für Hybridautos vor.
FAS beschäftigt 400 Arbeiter. 2006 wurde das Werk an den Konzern "Farmakom MB" aus Šabac verkauft. Seitdem wurden mehr als 15 Mio. Euro in die Modernisierung und neue Produktionsprogramme investiert.

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