Privatisierung der Tabakfabrik "Duvanska industrija Bujanovac" verschoben
Dienstag, 22.09.2009.
15:18
Die Regierung Serbiens nahm die Empfehlung des Unternehmens "Duvanska industrija Bujanovac" (DIB) an und will 19.628 Aktien des Unternehmens nach zwei gescheiterten Versuchen nicht zum Verkauf ausschreiben. 57,85% der Aktien gehören dem Aktienfonds und dem Pensions- und Invalidenversicherungsfonds PIO.
- Wir wollen das Unternehmen privatisieren, aber nicht um jeden Preis. Wir versuchen momentan, so viel Aufträge wie möglich zu erledigen, weil unser Hauptprodukt - Tabakfolie - sowohl in Serbien als auch im Ausland gefragt ist. Wir verhandeln momentan über ein Arrangement, das uns den Absatz in folgenden drei Jahren sichern soll - erklärte Bogoljub Tomić, DIB-Direktor in einem Interview für die Belgrader Tageszeitung "Danas". Das Unternehmen sei, laut ihm, mit der Entscheidung der Regierung zufrieden.
Das Unternehmen gehört zu den erfolgreichsten Unternehmen in der wirtschaftlich äußerst unentwickelten Gemeinde Bujanovac. Nur in den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden 887 t Tabakfolie erzeugt, um 20% mehr als im Vorjahr. Der diesjährige Umsatz von 1,26 Mio. Euro hat sich in ziemlich hohen Löhnen der Beschäftigten - durchschnittlich 37.000 Dinar - abgespiegelt.
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