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Einbeziehung Griechenlands und Nordmazedoniens in das Projekt der Hochgeschwindigkeitsstrecke Belgrad-Budapest wird erwogen

Quelle: Tanjug Donnerstag, 04.07.2019. 11:22
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Abschnitt Stara Pazova-Novi Sad (FotoAPV)Abschnitt Stara Pazova-Novi Sad

Der Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Belgrad nach Budapest ist das größte Infrastrukturprojekt in diesem Teil Europas, sagte die serbische Ministerin für Bau, Verkehr und Infrastruktur Zorana Mihajlovic. Sie kündigte zugleich ein trilaterales Ministertreffen von Serbien, China und Ungar am Freitag, 5. Juli in Belgrad mit diesem wichtigen Projekt als Hauptthema an.

In einem Interview für RTS erklärte sich, dass es um ein finanziell anspruchsvolles Projekt gehe, das Serbien fast 2 Mrd. USD, und insgesamt 4 Mrd. USD kosten werde.

- In Serbien läuft alles nach Plan, derzeit werdne zwei Abschnitte, Belgrad-Stara Pazova und Stara Pazova-Novi Sad, gebaut. Im nächsten Jahr erwarten wir den Baubeginn für den dritten Teilabschnitt, Novi Sad-Subotica. Morgen werden wir die Möglichkeit besprechen, weitere zwei Länder, Nordmazedonien und Griechenland, in die Realisierung dieses Projekts als Teil der globalen Belt-and-Road-Initiative einzuschließen - sagte sie.

Serbien habe bewiesen, dass es die vereinbarte Dynamik einhalten könne, insbesondere wenn es um den Schienenverkehr geht, sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin und fügte hinzu, dass bis Ende dieses Jahres insgesamt 700 km Bahnstrecken rekonstruiert werden sollen. Sie sagte auch, sie hoffe, dass Nordmazedonein und Griechenland trotz aller Probleme Interesse an diesem Projekt zeigen würden.

- Serbien ist politisch und finanziell stabil, mit dem größten Zufluss ausländischer Investitionen. Es ist in unserem Interesse, Nordmazedonien und Griechenland zur Realisierung dieses Projekts zu ermutigen, denn es reicht nicht aus, eine Hochgeschwindigkeitsbahn nur von Belgrad nach Budapest zu haben. Wir wollen den gesamten Kroridor bilden - sagte sie.

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