Höhere EU-Quoten für Stahl aus Serbien erst ab Oktober
Mittwoch, 03.07.2019.
12:15
Die Europäische Kommission arbeitet noch an einer Überarbeitung der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Einfuhr von Stahlerzeugnissen in den EU-Markt, zu denen auch die Quoten für die Ausfuhr des serbischen Stahlwerks in Smederevo gehören. Die Umsetzung der Maßnahmen wird nicht vor Oktober erwartet.
- Wir beabsichtigen, unsere Analyse so bald wie möglich abzuschließen, damit die möglichen Änderungen zum 1. Oktober 2019 wirksam werden - teilte die Kommission Tanjug mit.
Im Mai hat die EG mit der Überarbeitung der Schutzmaßnahmen für die Einfuhr bestimmter Stahlerzeugnisse in die EU begonnen.
Die serbische Premierministerin Ana Brnabic wies in der Zwischenzeit darauf hin, dass die Kontingente der EG ab Februar 2019 die Operationen von Zelezara Smederevo erheblich behinderten und auf eine Erhöhung hofften.
Brüssel kündigte an, dass die festgelegten Quoten für den Fall, dass sie Probleme in Bezug auf die wirtschaftliche Perspektive Serbiens verursachen, spätestens im Juli 2019 überarbeitet würden.
- Die EU und Serbien haben unter anderem das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen geschlossen, das auf wirtschaftliche Integration und Stabilisierung abzielt. Wenn sich die wirtschaftliche Perspektive ändert, wird die EG die Revision einleiten und Serbien in die Lage versetzen, davon zu profitieren - erläutern europäische Quellen.
Die Maßnahmen wurden im Februar 2019 umgesetzt und die Quoten beziehen sich auf 26 Kategorien von Stahlerzeugnissen aus Ländern außerhalb der EU, einschließlich Serbien.
Bei den Stahlherstellern in Serbien gelten für die Quoten drei Produktkategorien: warmgewalzte Bleche und Bänder, kaltgewalzte Bleche und Weißblechprodukte.

Izdanje Srbija
Serbia Edition
Izdanje BiH
Izdanje Crna Gora