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Niedrigere Roaming-Gebühren bis zu 60% ab 1. Juli 2019 - 0,19 EUR pro Minute für Anrufe

Quelle: Blic Donnerstag, 27.06.2019. 11:29
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Podeli

(FotoMonkey Business Images/shutterstock.com)
Ab dem 1. Juli bis zum 30. Juni 2021 sollen die Roaming-Gebühren in westbalkanischen Ländern um bis zu 60% gesenkt werden. Dies bedeutet, dass man für Anrufe maximal 0,19 EUR pro Minute (rund 22 Dinar) zahlen wird. SMS-Kosten sollten nicht höher als 0,06 EUR (7 Dinar), und die Datenübetragung 0,18 EUR (rund 21 Dinar) pro Megabyte (ohne MwSt) sein, heißt es in einer Mitteilung von RATEL, die in den letzten Tagen Mobilfunkbetreibern zugestellt wurde.

In Hinsicht auf die aktuelle Roaming-Gebühren: fast 100 Dinar pro Minute, rund 9 Dinar für SMS und 30 Dinar/Megabyte können Benutzer in Serbien, Montenegor, Mazedonien, auf dem Territorium unter der Kontrolle der Institutionen in Pristina, in Albanien und Bosnien-Herzegowina mit um mehr als 50% niedrigeren Mobilfunkkosten in der Region rechnen. Die Preise variieren natürlich von Betreiber zu Betreiber, aber dies sind die Höchstgrenzen, die von RATEL festgelegt wurden. Das Dokument stellt eine Anweisung für die Mobilfunkbetreiber dar, die nun die Preise für die Endnutzer bilden werden.

Wie in der "Entscheidung über die Reduzierung der Roaming-Gebühren und der Kosten für dieAnrufzustellung bei Roaming", die die serbische Regulierungsbehörde für elektronische Kommunikation und Postdienste (RATEL) am 17. Juni dieses Jahres getroffen hat, soll für eingehende Anrufe vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2020 eine Gebühr von maximal 0,04 EUR (rund 5 Dinar) pro Minute erhoben werden, und danach - vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 - maximal als 0,025 EUR (3 Dinar) pro Minute.

Die Entschedung von RATEL verpflichtet Mobilfunkbetreiber zur Reduzierug der Roaming-Gebühren im Mobilfunknetzen von Westbalkan ab dem 1. Juli 2019. Roaming-Gebühren werden für den Verbindungsaufbau nicht berechnet, und für eingehende SMS- und Voicemail-Nachrichten im Roaming-Modus werden keine zusätzlichen Gebühren erhoben. Die Gebühren für ausgehende Anrufe werden pro Sekunde berechnet. Die Betreiber können jedoch eine anfängliche Mindestabrechnungsperiode festlegen, die nicht länger als 30 Sekunden sein darf.

Die Gebühren für die Datenübertragung im Roaming-Modus sollen per Kilobyte berechnet werden, mit Ausnahme von MMS-Nachrichten, die pro Einheit berechnet werden können.

Nach einem Abkommen, das der Minister für Handel, Tourismus und Telekommunikation Rasim Ljajic im Namen der Republik Serbien unterzeichnete, sollen die maximalen Roaminggebühren im Westbalkan nach dem EU-Prinzip "Roaming wie zu Hause" angepasst werden, und dies spätestens bis zum 1. Juli 2021, mit einem Übergangszeitraum ab dem 1. Juli 2019.

Es wird erwartet, dass das Roaming für den westlichen Balkan ab dem 1. Juli 2021 vollständig abgeschafft wird.

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