Internationaler Währungsfonds bewilligt die Erhöhung des Haushaltsdefizits auf 4,5%
Dienstag, 01.09.2009.
14:36
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Serbien die Erhöhung des Haushaltsdefizits von drei auf 4,5% erlaubt, gab heute (1. September 2009) der Leiter der IWF-Mission in Belgrad, Albert Jeager bekannt.
Der IWF erwartet die Stabilisierung der Produktion in Serbien und den Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 4% im zweiten Halbjahr dieses Jahres, aber auch die Erholung der Wirtschaft und das BIP-Wachstum um 1,5% 2010.
Gehälter und Renten sollen unverändert bleiben, erklärte die serbische Finanzministerin Diana Dragutinović und fügte hinzu, dass die MwSt-Erhöhung unnötig ist. Der Haushaltsplan für dieses Jahr wurde bisher "restriktiv realisiert".
Die Regierung Serbiens setzt die Verhandlungen über die zweite Revision des Stand-by-Arrangements mit dem IWF am 20. Oktober dieses Jahres, kündigte die Ministerin den neuen Besuch der IWF-Mission in Belgrad an. Man hat sich bisher über die Währungs- und Haushaltspolitik sowie über den Haushaltsplan für 2009 geeinigt und muss noch eine Einigung über den Plan für 2010 erzielen.
Die zweite Revision des Kreditarrangements mit dem IWF im Wert von 2,9 Mrd. Euro fang am 24. August dieses Jahres an.
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