Weinexport nach Deutschland - Serbien auf dem 21. Platz
Donnerstag, 27.08.2009.
13:58
Serbien belegt den 21. Platz unter Ländern, aus welchen Deutschland Wein importiert, erklärte Rudolf Nickenig, Präsident des Deutschen Weinbauverbandes. Serbine hat im Vorjahr 8.422 Hektoliter Wein nach Deutschland ausgeführt.
- Der serbische Weinexport zeigt einen äußerst negativen Trend in der letzten Zeit auf - sagte Nickenig. Man führt fast ausschließlich Rotwein aus, obwohl seine Preise am deutschen Markt ziemlich niedrig sind.
Die Chancen für die Verbesserung der Situation seien, seiner Meinung nach, ziemlich gut. Man muß aber neue Produktionstechnologie in Serbine anwenden und Flächen unter Weinrebe revitalisieren.
- Man muss große Aufmerksamkeit dem Marketing schenken und Traubensorten, spezifisch für dieses Gebiet in den Vordergrund rücken. Von großer Bedeutung ist eine treffende Charakteristik des Landes bzw. Weinbaugebietes für die Positionierung am Markt - sagte Nickenig bei einer Präsentation der Ausstelungen "ProWein 2010" in Düsseldorf und "Intervitis/Interfructa" in Stuttgart.
Deutschland ist der größte Weinimporteur in der Welt, hob Nickenig hervor unf fügte hinzu, dass man im Vorjahr 14,2 Mio. Hektoliter Wein eingeführt hat.
Der Leiter der Gruppe für Weinbau und Wein im Ministeirum für Landwirtschaft, Darko Jakšić, gab bekannt, dass Serbien jährlich fast 350.000 t Trauben erzeugt. Von Jahr zu Jahr wird die Gesamtfläche bebaut mit Weinrebe immer gröér. Serbien verzeichnet ein großes Außenhandelsdefizit, wenn es um Wein geht.
Jakšić erinnerte an das vorläufige Freihandelsabkommen mit der EU, nach dem Serbien 63.000 t Wein in die EU zollfrei exportieren kann.
- Nach dem Freihandelsabkommen mit Russland, vom 3. April dieses Jahres, kann Serbien noch einen Schaumwein in die Russische Föderation zollfrei ausführen - fügte Jakšić hinzu.
Vertreter der Weinausstallungen in Düsseldorf und Stuttgart laden serbische Hersteller zur Messe "ProWein 2010" vom 21. bis 23. März 2010 und "Intervitis/Interfructa" vom 24. bis 28. März 2010 ein.

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