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"Styria" zieht aus dem Unternehmen "Gibnjara" zurück - Aktienfonds schreibt "Gibnjara" bald wieder zum Verkauf aus

Quelle: Blic Dienstag, 18.08.2009. 13:57
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Der größte europäische Hersteller von Blattfedern und Stabilisatoren, Mitglied der Frauental Gruppe, Styria GmbH, zieht sich aus dem Unternehmen "Gibnjara" aus Kraljevo zurück.

Der 2007 abgeschlossene Kaufvertrag ist gelöst und das Vermögen des serbischen Unternehmen dem Aktienfonds der Republik Serbiens überlassen. Der Aktienfonds soll das Unternehmen bald wieder zum Verkauf ausschreiben. Einer der seriösesten Interessenten sei, inoffiziellen Informationen zufolge, eben "Styria".

- Es ist offensichtlich, dass die Metallindustrie von der Wirtschaftskrise am meisten betroffen ist. Automobil- und Eisenbahnwagenhersteller, unsere wichtigsten Kunden, gehören zu den gefährdesten Wirtschaftssektoren der Metallindustrie. Unsere ehemaligen Besitzer haben versucht, die Verlängerung der Frist für die Erfüllung aller Vertragsverpflichtungen mit der Regierung Serbiens auszuhandeln, das Gesetz liegt aber über uns und der Regierungsagenturen. Der Kaufvertrag musste deshalb gelöst werden - sagte Dragomir Garićević, langjähriger Direktor von "Gibnjara".

"Gibnjara" hat früher 17.500 t Erzeugnisse jährlich erzeugt. Im ersten Jahr nach der Übernahme wurde die Produktion auf 2.500 und im nächsten Jahr auf 5.000 Blattfedern gesteigert, vorwiegend für Auftraggeber aus Westeuropa.

- Wir haben mehr als 30.000 monatlich verdient und waren bereit, uns ein bischen zu gedulden, weil wir durch Rückkehr von "Styria" ihre Zertifikate, Beziehungen, Kontakte und Märkte zurückgewinnen können - sagte Milan Đoković, Leiter der Gewerkschaft in "Gibnjara". Die Löhne sind inzwischen drastisch verringert, werden aber weiterhin regelmäßig ausgezalt, abgesehen davon, dass mehr als 170 Mitarbeiter im bezahlten Urlaub sind.

"Gibnjara" befindent sich inneralb des großen Industriekomplexes der Eisenbahnwagenfabrik "Fabrika vagona Kraljevo", die früher zu seinen größten Kunden gehörte. Diese zwei Unternehmen wurden durch Umstrukturierung getrennt.

(Anmerkung: Artikel übernommen aus der Tageszeitung "Blic" vom 18.08.09)

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