EnBW gibt den Bau eines Wärmekraftwerks im Kosovo auf
Mittwoch, 12.08.2009.
14:27
Die Energie Baden-Württemberg gab bekannt, den Bau eines Wärmekraftwerks im Kosovo aufgegeben zu haben. Um diesen Bauauftrag hat sich EnBW mit der US-amerikanischen Firma WGI beworben.
Die Regierung in Kosovo wurde darüber nicht offiziell informiert, will aber den Auftrag nicht wieder ausschreiben. Die EnBW ist der zweite Bieter, der sein Angebot nach dem deutschen Konzern RWE zurückgezogen hat.
Zwei Bieter sind aber noch immer am Bau eines Wärmekraftwerks von 2.000 MW interessiert: Konzern "Publick Power" gebildet seitens "Enel" (Italien) und "Sencap" (Griechenland) und Konzern der tschechischen CEZ und der US-amerikanischen Firma AES.
Die Regierung von Kosovo hat vor einem Monat neue Bedingungen für den Bau des Wärmekraftwerks beschlossen. Der Investor soll alle Arbeiten in zwei Phasen realisieren. Die erste Ausschreibung aus dem Jahre 2006 sah nur eine Phase vor.
"Die Regierung von Kosovo hat diese Ausschreibung nicht gut gemeistert", reagierte die US-amerikanische Handelskammer AmCham, und das hat einen negativen Eindruck auf ausländische Investoren gemacht. Die Regierung wird wegen Verzögerung in einheimischen Medien kritisiert.
Die Stromproduktion muss erhöht und im Einklang mit den internationalen Umweltschutznormen gebracht werden, heben sie hervor.
EnBW AG Karlsruhe

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