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Zwei Interessenten an der chemischen Fabrik "Župa"

Quelle: Beta Dienstag, 04.08.2009. 12:00
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Zwei Unternhemen forderten die Ausschreibungsunterlagen der chemischen Fabrik "Župa" in Kruševac an, gab der Fabrikdirektor Miroljub Milojević heute (3. August 2009) bekannt.

Die Ausschreibungskommission hat die Namen der Interessenten nicht bekannt gegeben. Erst nach der dritten Verlängerung der Frist, entschieden sie sich für den Kauf der Ausschreibungsunterlagen. Verbindlihce Angebote sollen spätestens bis 17. August eingereicht werden.

Teilnahmerecht haben Hersteller von chemischen Erzeugnissen, die mindestens drei letzte Jahren in diesem Sektor tätig sind, und einen Umsatz über 8 Mio. Euro 2007 gemacht haben. Jeder Bieter soll ein Depositum hinterlegen oder eine entsprechende Garantie im Wert von 150.000 Euro vorlegen.

Die chemische Fabrik ist momentan außer Betrieb. Beschäftigte sind im kollektiven Urlaub. Die Wiederaufnahme der Produktion hängt vom Ergebniss dieser Ausschreibung und von der Hilfe des Staates ab, hebt der Direktor Milojević hervor.

- In einem Brief an das serbische Finanzministerium verlangen wir eine Spbvention in Höhe von mindestens 200 Mio. Dinar für die Wiederaufnahme der Produktion, die wir bis Ende 2010 zurückzahlen können. Man hat uns die Hilfe versprochen. Wir können im andern Fall die Produktion nicht fortsetzen - sagte Milojević.

Die chemische Fabrik "Župa" beschäftigt 560 Arbeiter. 80 davon haben sich bereits für ein Versorgungsprogramm angemeldet, das in den nächsten Tagen vom Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik bewilligt werden soll.

446.188 Aktien bzw. 70,34% des Kapitals in der chemischen Fabrik in Kruševac wurden zum vierten Mal zum Verkauf ausgeschrieben.

Der erste Privatisierungsversuch Ende 2002 endete erfolglos, weil der einzige Interessent, Unternehmen "Vektra M" von Violeta Josifova kein verbindliches Angebot nahc zwei Fristverlängerungen eingereicht hatte.

"Vektra M" hat aber 2003 die chemische Fabrik für 3,8 Mio. Euro gekauft und sich gleichzeitig zu Investitionen im Wert von 6,2 Mio. Euro verpflichtet. Nachdem der Kaufvertrag Ende 2005 gelöst worden war, übernahm der Aktienfonds die Geschäftsleitung des Unternehmens.

Die dritte Ausschreibung Mitte des vergangenen Jahres musste auch für gescheitert erklärt werden, obwohl zwei Interessenten Ausschreibungsunterlagen angefordert hat. Kein Angebot wurde, nämlich, eingereicht, innerhalb der festgesetzten Frist.

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