Gewinnrückgang um 16,7% bei der Erste Bank in Serbien
Donnerstag, 30.07.2009.
14:47
Die Erste Bank in Serbien gab heute (30. Juli 2009) bekannt, einen Bruttogewinn von 173,8 Mio. Dinar in den ersten sechs Monaten dieses Jahres erzielt zu haben, um 16,7% weniger als im gleichen Zeitraum 2008.
Die Bilanzsumme der Erste Bank betrug Ende Juni 52 Mrd. Dinar, was eine Erhöhung um 5,7% im Vergleich zum Ende 2008 darstellt, in Hinsicht auf die Entwicklung des Wechselkurses des Euro gegenüber Dinar, die um 2,7% zugenommen hat.
Das Kapital der Bank ist um 1,6% bzw. auf 10,71 Mrd. Dinar und die Schulden um 6,77% bzw. auf 41,26 Mrd. Dinar gestiegen.
Die Sparanlagen haben den Wert von 30,16 Mrd. Dinar erreicht, was eine Erhöhung um 17% im Vergleich zum Ende 2008 darstellt. Die Anlagen der Unternehmen nahmen 31,5% und von Privatpersonen um 4,2% zu, heißt es in der Mitteilung der Bank.
Die Bank hat um 2,2% mehr Kredite gewährt, um 3,6% mehr Privatpersonen und um 1,6% mehr Unternehmen.
- In Hinsicht auf beträchtlich schlechtere Geschäftsbedingungen im ersten Halbjahr 2009 sind wir der Meinung, dass unsere Ergebnisse die Widerstandsfähigkeit unseres Business-Modells gegen Herausforderungen der Weltwirtschaftskrise und ihrer Auswirkungen auf serbische Wirtschaft - sagteSlavko Carić, Vorsitzender des Exekutivausschusses der Erste Bank in Serbien.
Die Erste Group hat in acht Ländern einen Gewinn von 765,1 Mio. Euro in den ersten sechs Monaten 2009 erzielt, um 18,2% weniger als im ersten Halbjahr 2008. Der operative Gewinn nahm 19,1% um und erreichte rekordhoe 1,8 Mrd. Euro, heißt es in der Mitteilung.
Die Bilanzsumme der Gruppe stig um 1,4% bzw. auf 204,2 Mrd. Euro.
Die Erste Bank ist in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Serbien, Kroatien, Rumänien und in der Ukraine tätig.
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