Aufruf für Gläubiger der zu liquidierenden Firmen
Montag, 13.07.2009.
14:23
Die Agentur für Privatisieurng veröffentlichte heute (13. Juli 2009) ein Verzeichnis mit 235 serbischen Unternehmen, die liquidiert werden sollen, und rief dadurch alle Gläubiger auf, ihre Forderungen gegenüber diesen Unternehmen anzumelden.
Die Forderungen können innerhalb von 15 Tagen angemeldet werden, heißt es in der Anzeige, veröffentlicht in der Belgrader Tageszeitung "Politika".
Forderungen, die 30 Tage nach der Veröffentlichung des letzten bzw. dritten Aufrufs unangemeldet bleiben, werden bei der Liquidation nicht berücksichtigt. Das gilt auch für alle bestrittenen Forderungen, in deren Fall ein Verfahren vor dem zuständigen Gericht und innerhalb einer entsprechenden Frist nicht eröffnet wird.
Zu Unternehmen, deren Namen im Verzeichnis der zu liquidierenden Firmen veröffentlicht worden sind, gehören das Zuckerwerk "Požarevac", "Farmakoop" aus Šabac, "Juko" aus Žitište, Stofffabrik "Vlasinka" in Vlasotince, "Utva-stin" aus Pančevo, landwirtschaftliches Kombinat "Spasoje Stejić" in Novi Kneževac, "Emona" aus Zrenjanin, Molkerei in Sevojno.
Die genaue Anzahl der Arbeiter, die wegen der Privatisierung, des Konkurses oder Liquidation ihrer Unternehmen arbeitslos geworden sind, ist ungekannt, sagte der serbische Minister für Arbeit und Sozialpolitik, Rasim Ljajić, an einer Pressekonferenz im serbischen Parlament.
Die Gewerkschaften behaupten, dass seit 2000 fast 300.000 Beschäftigte durch Privatisierung oder wegen des Konkurses oder der Liquidation arbeitslos geworden sind, sagte Ljajić.
Momentan "gibt es 40.000 Arbeitslosen mehr in Serbine im Vergleich zum Dezember 2008", sagte der Minister und fügte hinzu, dass "in jedem Monat durchschnittlich 2.500 Beschäftigte als überschüssig entlassen werden".
Agencija za privatizaciju Republike Srbije Beograd prestala sa radom 29.01.2016.
BG MIBRAS d.o.o.
Ministarstvo za rad i socijalnu politiku TK

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