Weltbank bewilligt Serbien Kredit von 388 Mio. US-Dollar für den Verkehrskorridor 10
Freitag, 10.07.2009.
11:23
Das Direktorium der Weltbank hat gestern (9. Juli 2009) Serbien einen Kredit im Wert von 388 Mio. US-Dollar für Autobahnen im Rahmen des Verkehrskorridors bewilligt. Es handelt sich um das größte Darlehen des internationalen Kreditinstituts für Serbien, mit den den Bau von drei Autobahnstrecken finanziert werden sollen.
Das Projekt besteht aus vier Teilen: Bau von zwei, insgesamt 31,6 km langen Strecken der Autobahn M1 in Richtung Mazedonien: von Grabovnica bis Grdelica (5,6 km) und von Vladičin Han bis Donji Neredovci (26,4 km), ferner eine Strecke der M1 in Richtung Bulgarien, von Niš bis Dimitrovgrad sowie eine 8,67 km langen Autobahn um Dimitrovgrad.
Der Kreditvertrag enthält, unter anderem, die Komponente "Sicherheit im öffentlichen Verkehr", die die Anwendung des neuen Gesetzes über Verkehrssicherheit (verabschiedet am 29. Mai 2009) unterstützen und Entwicklung einer nationalen Strategie und Normen für die Schätzung der Verkehrssicherheit ermöglichen.
Das Dokument sieht die Hilfe bei der Realisierung des Projekts und institutionelle Untrestützung des Unternehmens "Koridor 10" seitens der Einheit für Projektumsetzung, Aufsicht über alle Bauarbeiten, Umweltschutz, Enteignung und andere Kosten vor.
- Das Projekt des Verkehrskorridors 10 soll Kosten für die Beförderung und Import von Gütern senken und zur höheren Wettbewerbsfähigkeit des Exports beitragen. Das Projekt bringt Nutzen für alle Verkehrsteilnehmer, die sicher und schneller durch Serbien fahren können, aber auch für alle, die entlang der Autobahn leben, weil diese Straße außerhalb der Stadtzentren liegt - sagte der Projektleiter der Weltbank Richard Martin Humphries.
Mrkonjić: Ausschreibung bis Ende des Monats
Der serbische Minister für Infrastruktur Milutin Mrkonjić kündigte gestern Abend die Ausschreibung des Auftrags für den Bau der erwähnten Autobahnstrecken an, die mit diesem Kredit finanzeirt werden sollen. Er hofft, dass der Kredit um 1. September dieses Jahres realisiert werden kann, weil dann die Arbeiten beginnen, meldet die Nachrichtenagentur "Tanjug".
IFC

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