Dies sind die teuersten Städte der Welt
Singapur war jahrelang an der Spitze der Liste, aber es ist das erste Mal in mehr als 30 Jahren, dass sich drei Städte den ersten Platz teilen.
EIU vergleicht für sein Ranking die Lebenshaltungskosten in mehr als 130 Städten weltweit. Jede sechs Monate werden die Kosten für 160 Produkte und Dienstleistungen verglichen - neben Mieten und Nahverkehr sind das auch Lebensmittel, Kleidung und Bildungseinrichtungen. Gedacht ist das Ranking unter anderem für Unternehmen zur Einschätzung von Kosten und Zulagen für Mitarbeiter im Ausland.
Die französische Hauptstadt ist schon länger unter den Top Ten, legte aber zuletzt einen raschen Aufstieg hin.
Im vergangenen Jahr belegte die Stadt den zweiten Rang, vor zwei Jahren war es noch Platz sieben. In Paris zu wohnen sei mittlerweile "extrem teuer", erklärte das EIU, das zur Gruppe um das Wirtschaftsmagazin "Economist" gehört. Ein Damenhaarschnitt kostet dort im Schnitt 120 Dollar (gut 100 Euro), für einen Anzug müssen Männer rund 2000 Dollar hinlegen. Alkohol, Metrofahren und Tabakprodukte seien hingegen in Paris vergleichsweise erschwinglich.
Nach den drei Spitzenreitern folgen diesmal in der Auflistung die Städte Zürich (Schweiz) auf Rang vier und Genf (ebenfalls Schweiz) sowie Osaka in Japan auf einem geteilten fünften Platz. Südkoreas Hauptstadt Seoul, die dänische Hauptstadt Kopenhagen und die US-Metropole New York teilen sich Rang sieben. Der gemeinsame zehnte Rang geht an Tel Aviv in Israel und Los Angeles in Kalifornien.
Im diesjährigen Ranking hätten zudem politische Unruhen, die Entwicklung der Inflation und Währungsschwankungen erneut eine Rolle gespielt, erklärte das EIU.
Venezuelas Hauptstadt Caracas steht nun angesichts der dortigen Krise an unterster Stelle - dort sind die Kosten noch geringer als in der Hauptstadt des Bürgerkriegslands Syrien, Damaskus.

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