Geodäten parzellieren Land für die Umgehungsstraße um Belgrad – Grundbesitzer kooperativ
Sonntag, 21.06.2009.
19:51
Es gibt drei Voraussetzungen für die Enteignung des Landes, auf dem die Umgehungsstraße um Belgrad, Teil des paneuropäischen Verkehrskorridors 10, gebaut werden soll, erklärte Zoran Drobnjak, Direktor des öffentlichen Straßenbauunternehmens "Putevi Srbije" in einem Interview für die Belgrader Tageszeitung "Blic".
- Die Katasterämter in Gemeinden Zemun und Surčin arbeiten momentan an der Aufteilung des Landes auf Parzellen, die wir für die Umgehungsstraße benötigen. Die Regierung Serbiens entscheidet demnächst, dass gewählte Parzellen für einen dem Allgemeinwohl dienenden Zweck entzogen werden sollen, bestimmt den Preis und stellt das Geld dafür bereit - sagt Drobnjak.
Das Straßenbauunternehmen kann erst danach mit der Enteignung beginnen, natürlich in Zusammenarbeit mit Gemeinden, durch welche die Umgehunsstraße führt.
- Wir kann dann mit Grundbesitzern über den Tausch von Parzellen oder Entschädigung verhandeltn - sagte Drobnjak.
Vojin Lazarević und Ljubiša Buha, Besitzer von größten Parzellen, seien bereit, ihre Grundstücke zu tauschen oder sie dem Staat zurückzugeben, berichten serbische Medien. Man benötigt Geld für kleinere Parzellen, weil ihre Besitzer für den Tausch nicht bereit sind. Der Staat ist bereit maximal 20 Mio. Euro dafür zu zahlen.

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